CO2-Reduktion

Entschlossen handeln gegen den Klimawandel – mit einem ambitionierten Plan zur Senkung des CO2-Ausstoßes wollen wir Klima und Umwelt schützen. Bis 2030 in unserer eigenen Geschäftstätigkeit klimaneutral zu werden, ist unser erklärtes Ziel.

 

Unsere bisherige Klimastrategie hatte als Ziel, die bereinigten CO2-Emissionen der eigenen Standorte, der Beschaffungs- und Distributionstransporte sowie der Dienstreisen und Dienstfahrzeuge bis zum Ende des Jahres 2020 gegenüber dem Basisjahr 2006 zu halbieren. Dieses Ziel wurde mit einer Reduktion von 56 Prozent übererfüllt und vollständig ohne Kompensationsmaßnahmen erreicht. 

Den Rückgang führen wir auf eine gesteigerte Energieeffizienz in allen Teilbereichen der Klimastrategie zurück sowie auf den Zukauf von hochwertig zertifiziertem Ökostrom. Diesen Anteil werden wir weiter systematisch erhöhen - bis 2025 sollen die deutschen Standorte zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. Zudem haben wir unsere Luftfracht signifikant reduziert und unseren Warentransport aus den Produktionsländern auf CO2-ärmere See-, Straßen- und Schienentransporte verlagert.

Selbstverständlich will die Otto Group die Treibhausgas-Emissionen in der eigenen Geschäftstätigkeit weiter vermeiden und reduzieren. Dazu sollen die spezifischen Emissionen im Vergleich zu 2018 um 40 Prozent bis 2025 gesenkt werden. Bis 2030 will der Konzern seine eigene Geschäftstätigkeit klimaneutral ausgerichtet haben.

Während die Otto Group klare Einsparziele vorgibt, führen die einzelnen Unternehmen die Klimaschutzmaßnahmen dezentral durch. Der Konzern unterstützt sie bei der operativen Umsetzung mit Mess- und Steuerungsinstrumenten. 

Die Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen betreffen neben den Aktivitäten an den rund 400 eigenen Standorten auch die Transporte aus den Produktionsländern zum Kunden sowie die Dienstreisen und die Nutzung von Dienstwagen durch eigene Mitarbeiter*innen. 

 

Klimaneutralität bis 2030 und die Rolle des Moores

Bis 2030 wollen wir unsere eigene Geschäftstätigkeit klimaneutral ausgerichtet haben. In diesen Bereich fallen unsere Standorte, die Transporte, die Mobilität der Mitarbeiter*innen sowie die externen Rechenzentren und Cloud- Dienstleistungen. Beispielsweise stellen wir von Straßen- oder Luftfracht auf Seefracht und Schienentransport um, beziehen hochwertig zertifizierten Grünstrom oder verringern Geschäftsreisen. 

Unvermeidbare Emissionen kompensieren wir im letzten Schritt mit qualitativ hochwertigen Klimaschutzprojekten. In diesem Zusammenhang sind wir eine exklusive Kooperation mit renommierten Partnern aus Wissenschaft und Naturschutz eingegangen, um die Renaturierung von deutschen und europäischen Moorflächen aktiv voranzutreiben. Neben einer engen Verzahnung von Klima-, Naturschutz und Artenvielfalt liefert das Projekt mit dem Namen "toMOORow" auch konkrete Methoden und Verfahren für eine dauerhafte Reduzierung von CO2-Emissionen aus Moorböden und generiert mittelfristig eigene Zertifikate zur Kompensation. Außerdem sollen Optionen für die Verwertung weiterer Produkte aus Mooren im Sinne einer Kreislaufwirtschaft im Geschäftsbetrieb der Otto Group durchleuchtet werden.

Mehr zum Projekt "toMOORow" gibt's hier >>

 

Klimaschutz in der Lieferkette

Um den CO2-Ausstoß auch in den Produktionsbetrieben deutlich zu verringern, führte die konzerneigene Beratungsgesellschaft Systain Consulting gemeinsam mit der Otto Group, dem WWF, dem UN Global Compact und Unternehmen der Textilindustrie einen Trainingsworkshop in Vietnam durch. Das Ziel hierbei war es, in den Fabriken ein Bewusstsein für den Klimaschutz zu schaffen und konkrete Lösungsmaßnahmen aufzuzeigen. Mit über 80 Produzenten und Lieferanten wurde in dem mehrtägigen Workshop erstmals das Thema Klimaschutz in der Lieferkette diskutiert. Neben den Schwerpunkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien ging es dabei auch um das systematische Erfassen von CO2-Emissionen. Für die Zukunft streben wir an, an dieser Maßnahme anzuknüpfen und unser Klimaschutzengagement in der Lieferkette kontinuierlich auszubauen.

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