CO2-Reduktion

Entschlossen handeln gegen den Klimawandel – mit einem ambitionierten Plan zur Senkung des CO2-Ausstoßes wollen wir Klima und Umwelt schützen.

 


Mit der Klimastrategie verfolgt die Otto Group das Ziel, ihre durch Transporte und ihre Standorte verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren. Dafür gibt der Konzern ein konkretes Ziel und den Umsetzungsrahmen vor, die Konzerngesellschaften setzen Maßnahmen selbstständig um. So sollen die bereinigten CO2-Emissionen der eigenen Standorte, der Beschaffungs- und Distributionstransporte sowie der Dienstreisen bis zum Ende des Jahres 2020 gegenüber dem Basisjahr 2006 halbiert werden. 

Im Jahr 2019 sanken die CO2-Emissionen auf 154.730 Tonnen (2018: 166.392 Tonnen). Mit Blick auf das Basisjahr beträgt die Reduktion damit 51 Prozent (2018: 47 Prozent), womit das Ziel bereits erreicht ist. Dies kann auf eine gesteigerte Energieeffizienz in allen Teilbereichen der Klimastrategie zurückgeführt werden. Weitere Ursachen für die Verringerung der Emissionen sind die Verlagerung der Luftfracht auf klimafreundlichere See-, Straßen- und Schienentransporte und die Nutzung von hochwertig zertifiziertem Ökostrom bei den deutschen Konzerngesellschaften (rund 40 Prozent der Gesamtstrommenge an den Standorten). Wir werden diesen Anteil weiter systematisch erhöhen, bis 2025 sollen die deutschen Standorte zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden.

Während die Otto Group ein klares Einsparziel vorgibt, führen die einzelnen Unternehmen die Klimaschutzmaßnahmen dezentral durch. Der Konzern unterstützt sie bei der operativen Umsetzung mit Mess- und Steuerungsinstrumenten. 

Die Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen betreffen neben den Aktivitäten an den rund 400 eigenen Standorten auch die Transporte aus den Produktionsländern zum Kunden sowie die Dienstreisen und die Nutzung von Dienstwagen durch eigene Mitarbeiter*innen. 


Klimaneutralität bis 2030

Mit unserer neuen CR-Strategie haben wir uns das Ziel gesetzt, in unseren eigenen Operations bis 2030 klimaneutral zu werden - im Fokus stehen auch weiterhin konkrete Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung von CO2-Emissionen. Hochwertige CO2-Kompensation betrachten wir als notwendiges, aber letztes Mittel der Wahl bei der Zielerreichung. Das Ziel gilt für alle Standorte, Transporte, Mitarbeiter*innenmobilität sowie die externen Rechenzentren und Cloud-Dienstleistungen.

Die Pressemitteilung dazu gibt's hier >>

 

Praxisbeispiele aus der Otto Group

Hermes
Witt-Gruppe
Baur-Gruppe


Klimafreundlich Pakete liefern
Mit der Strategie „Urban Blue“ verfolgt der Paketdienstleister Hermes das Ziel, bis zum Jahr 2025 die Sendungen im Innenstadtbereich der 80 größten deutschen Städte emissionsfrei zuzustellen. Darunter fasst Hermes verschiedene neue Mobilitätskonzepte zusammen, unter anderem auch E-Lastenräder. In Hamburg werden diese beispielsweise rund um das Einkaufszentrum Hamburger Meile eingesetzt. Auch in weiteren Städten wie Berlin und Cottbus waren 2019 Lastenfahrräder im Einsatz.

Eine deutliche CO2-Einsparung verbucht Hermes Germany durch eine weitere Neuerung: Die Konzerngesellschaft hat eine volldigitale Tourenplanung für die Paketzustellung in Deutschland eingeführt. Die Zusteller profitieren unter anderem von einer intelligenten Routen- und Verkehrsplanung, die sich im Fahrtverlauf dynamisch an Veränderungen anpasst. Mehr als 13 Tonnen CO2 werden so täglich eingespart. Für ihr Umweltengagement wurde die Hermes Gruppe 2019 mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit von der Zeitung "Transport" ausgezeichnet.


Nachhaltigkeit erleben
Der 8. Oktober 2018 stand für die Witt-Gruppe ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Über 200 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen kamen zusammen, um mehr zu nachhaltiger Baumwolle, Mülltrennung, CO₂-Emissionen oder das Sozialprogramm der Otto Group zu erfahren und über diese Themen zu diskutieren. Ein Nachhaltigkeitsforum sorgte darüber hinaus für einen regen Austausch. Das Highlight des Tages: Dr. Rüdiger Fox, CEO des Unternehmens Sympatex, erläuterte in seinem Vortrag eindrucksvoll die ökonomischen Vorteile von nachhaltigem Handeln. Dabei zeigte er auf, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein moralischer Imperativ sein sollte, sondern sich auch wirtschaftlich betrachtet lohnen kann. Mit dieser Aktion konnten wir dazu beitragen, Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitern zu verankern – denn sie sind Wegbereiter und Treiber unserer verantwortungsbewussten Ausrichtung. Auch in der neuen konzernweiten CR-Strategie werden die Mitarbeiter und deren Bewusstsein für Nachhaltigkeit eine größere Rolle einnehmen.


Klimaneutrale Mobilität fördern
Um ihren transportbedingten ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, weitet die Baur-Gruppe ihren „grünen Fuhrpark“ aus – insgesamt drei Hybrid- und sechs Elektroautos stellt das Unternehmen bereit. Und auch unter den Mitarbeitern fördert Baur die Nutzung der alternativen Antriebe: Seit 2018 können sie ihre privaten Hybrid- und Elektroautos an 14 Ladepunkten an ausgewählten Standorten aufladen. Die modernen Ladesäulen verfügen über eine besonders hohe Leistung,  sodass die Fahrzeuge teilweise innerhalb von zwei Stunden komplett aufgeladen werden können. Die Fahrer von E-Bikes wurden ebenfalls berücksichtigt: Für sie wurden abschließbare Ladeschränke zur kostenfreien Nutzung installiert. Mit ihren Maßnahmen trägt die Baur-Gruppe dazu bei, das Umweltbewusstsein ihrer Mitarbeiter zu schärfen und den Klimaschutz voranzutreiben.

 

Klimaschutz in der Lieferkette

Um den CO2-Ausstoß auch in den Produktionsbetrieben deutlich zu verringern, hat die Otto Group im Jahr 2012 gemeinsam mit sieben weiteren großen deutschen Handelsunternehmen die CPI2 Initiative gestartet. Sie verfolgt das Ziel, auch in der weltweiten Lieferkette Ressourcen zu sparen und damit das Klima zu schützen.

Neben CPI2 und dem bisherigen Engagement für den Klimaschutz entlang der Lieferkette, führte die konzerneigene Beratungsgesellschaft Systain Consulting gemeinsam mit der Otto Group, dem WWF, dem UN Global Compact und Unternehmen der Textilindustrie einen Trainingsworkshop in Vietnam durch. Das Ziel hierbei war es, in den Fabriken ein Bewusstsein für den Klimaschutz zu schaffen und konkrete Lösungsmaßnahmen aufzuzeigen. Mit über 80 Produzenten und Lieferanten wurde in dem mehrtägigen Workshop erstmals das Thema Klimaschutz in der Lieferkette diskutiert. Neben den Schwerpunkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien ging es dabei auch um das systematische Erfassen von CO2-Emissionen. Für die Zukunft streben wir an, an dieser Maßnahme anzuknüpfen und unser Klimaschutzengagement in der Lieferkette kontinuierlich auszubauen.

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