Ökologische Verantwortung

Ökologische Verantwortung

Der Schutz unseres Planeten hat bei der Otto Group Tradition, denn schon 1986 wurde Umweltschutz als Unternehmensziel festgelegt. Heute arbeiten wir mit ambitionierten Zielsetzungen daran, unseren ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren. Dabei betrachten wir die Wirkung unserer Produkte auf Klima, Ökosysteme und Gesellschaft über den gesamten Lebenszyklus: von der Rohstoffgewinnung über die Produktionsbedingungen, den Materialeinsatz und den Versand bis zur Nutzung und Entsorgung durch Kund*innen. Die größten Wirkungen können wir beim Einsatz nachhaltiger Materialien mit Blick auf Textilfasern, Holzmöbel, Katalogpapier und Verpackungen erzielen. Zudem verfolgen wir langfristig das Ziel, Klimaneutralität in der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen.



Ökologische Verantwortung im Detail

Nachhaltige Baumwolle

In den Textilsortimenten der Eigen- und Lizenzmarken der Otto Group dominiert die Faser Baumwolle deutlich vor Polyester, Viskose oder Wolle. Der Anteil nachhaltiger Baumwolle, wozu wir Bio-Baumwolle, recycelte Baumwolle oder Baumwolle aus der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) zählen, liegt derzeit bei 95 Prozent. Durch den Einsatz von CmiA-Baumwolle tragen wir dazu bei, dass sich der CO₂-Ausstoß reduziert und Frischwasser eingespart wird.

CO₂-Reduktion

Die Otto Group zeigt: Den CO₂-Ausstoß konsequent zurückzufahren, ist möglich. So haben wir die CO₂-Emissionen in der eigenen Geschäftstätigkeit von 2006 bis 2020 mehr als halbiert. Neues Ziel ist die Senkung der Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2018 um 40 Prozent bis 2025 sowie die Klimaneutralität in der eigenen Geschäftstätigkeit bis 2030. Dabei gehen wir unterschiedliche Wege: An unseren Standorten verwenden wir Ökostrom. Beim Transport geben wir Schiff und Schiene den Vorzug gegenüber der Luftfahrt – und dort, wo technologische Lösungen aktuell nicht verfügbar oder wirtschaftlich nicht umsetzbar sind, sehen wir auch hochwertig zertifizierte Kompensationsprojekte als sinnvolle Ergänzung beim Klimaschutz. Wir bauen auch unser Klimaschutzengagement in der Lieferkette kontinuierlich aus, beispielsweise durch Trainings und Workshops. Denn ein Großteil der Treibhausgas-Emissionen entsteht während der Herstellung unserer Produkte. 

Entsprechend setzt sich die Otto Group intensiv mit einer Ausrichtung ihrer Klimaziele und Klimaschutzaktivitäten am Pariser Klimaschutzabkommen und dem darin formulierten 1,5-Grad-Ziel auseinander und hat sich gegenüber der Science Based Targets Initiative offiziell verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Science Based Target für die Otto Group zu entwickeln.

Tier- und Artenschutz

Beim Thema Tierwohl war die Otto Group Vorreiter: Bereits 1988 strichen wir die Pelze bedrohter Tierarten oder nicht artgerecht gehaltener Tierarten, wie beispielsweise Nerze, Marder und Zobel, aus dem Sortiment. Seit 1991 sind Echtpelze generell aus dem Angebot verbannt. Und beim Verkauf von Leder- und Wollprodukten, sowie Waren mit Daunen unterwerfen wir uns strengen Richtlinien: Leder und Fellprodukte von Rindern, Schweinen, Ziegen und Schafen sind Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie; Produkte, die Mohair oder Angora enthalten, lehnen wir ebenso wie Produkte aus Lebendrupf ab. Der Einsatz von Mulesing-Praktiken bei Schafen ist nicht gestattet und für die Verwendung von Schurwolle gibt es eine eigene Policy. Zudem bauen wir den Anteil zertifizierter Materialien stetig aus.

Umgang mit Chemikalien

Wir sind uns unserer Verantwortung auch im Herstellungsprozess von Textilien bewusst. Konkret bedeutet das: Wir setzen uns dafür ein, dass beim Färben, Waschen und Bedrucken ein Minimum an Chemikalien zum Einsatz kommt. Dazu haben wir das Programm EMPact ins Leben gerufen, mit dem wir unseren Handelspartnern unter anderem in China, Bangladesch und der Türkei dabei helfen, ihre Prozesse umweltfreundlicher und sicherer für die Mitarbeitenden zu gestalten.

Zertifiziertes Holz

Wälder sind die grüne Lunge unseres Planeten, deshalb setzen wir alles daran, sie zu schützen. Bis zum Jahr 2025 soll das gesamte Holz des Möbelsortiments der Otto Group Konzernfirmen mit dem FSC®-Siegel zertifiziert sein. Aktuell liegt der Anteil bei 78 Prozent. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Holz für die Herstellung von Druckerzeugnissen oder Kartonagen ist ein wichtiger Hebel für den Umweltschutz. Deshalb wollen wir bis 2025 für unsere Kataloge zu 100 Prozent Papier mit FSC-Zertifikat bzw. EU-Ecolabel verwenden. Hier liegt der Anteil derzeit bei 77 Prozent. Die Nichtregierungsorganisation Forest Stewardship Council® (FSC) hat weltweit strenge Standards für eine ökologisch verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung formuliert.

Produktsicherheit

Auf die Otto Group kann man sich verlassen. Das bedeutet auch: Die Produkte, die wir in den Verkehr bringen, entsprechen hohen Qualitätsstandards - oft über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Das betrifft sowohl potenziell gefährliche Rückstände als auch die allgemeine Gerätesicherheit. Für Kinderbekleidung und Spielzeug gelten noch strengere Richtlinien.