Ökologische Verantwortung

Ökologische Verantwortung
Ökologische Verantwortung

Der Schutz unseres Planeten hat bei der Otto Group Tradition, denn schon 1986 wurde Umweltschutz als Unternehmensziel festgelegt. Heute arbeiten wir mit ambitionierten Zielsetzungen daran, unseren ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren. Dabei betrachten wir die Wirkung unserer Produkte auf Klima, Ökosysteme und Gesellschaft über den gesamten Lebenszyklus: von der Rohstoffgewinnung über die Produktionsbedingungen, den Materialeinsatz und den Versand bis zur Nutzung und Entsorgung durch Kund*innen. Die größten Wirkungen können wir beim Einsatz nachhaltiger Materialien mit Blick auf Textilfasern, Holzmöbel, Katalogpapier und Verpackungen erzielen. Zudem verfolgen wir langfristig das Ziel, bis zum Jahr 2045 die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette komplett ohne Kompensation auf Netto-Null zu reduzieren. 



Ökologische Verantwortung im Detail

Klimaschutz

Bereits 1986 wurde Klimaschutz Teil der Unternehmensstrategie. Seitdem haben wir viel erreicht. Die CO₂-Emissionen in der eigenen Geschäftstätigkeit wurden von 2006 bis 2020 mehr als halbiert – komplett ohne Kompensation. Wir sind aber noch nicht am Ziel: Bis zum Jahr 2030 will die Otto Group in allen Kernprozessen klimaneutral sein. Das schließt die eigenen Standorte, die Beschaffungs- und Distributionstransporte sowie die Mobilität der Mitarbeitenden ein. Seit 2021 berücksichtigen wir zudem auch die Emissionen aus der Verarbeitung unserer Daten in extern betriebenen Rechenzentren und über Cloud-Dienste in unserer CO₂e-Bilanz. Als Zwischenziel haben wir die Senkung der Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2018 um 40 Prozent bis 2025 ausgegeben. 

Die Otto Group setzt sich darüber hinaus intensiv mit einer Ausrichtung ihrer Klimaziele und Klimaschutzaktivitäten am Pariser Klimaschutzabkommen und dem darin formulierten 1,5-Grad-Ziel auseinander. Sie hat sich gegenüber der Science Based Targets Initiative offiziell verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Science Based Target für die Otto Group zu entwickeln.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen zum Klimaschutz >>

Nachhaltige Materialien

Nachhaltige Materialien wie etwa FSC®-zertifiziertes Holz oder nachhaltige Baumwolle sind ein wichtiger Baustein vollständig kreislauffähiger Produkte. Deshalb arbeiten wir daran, in all unseren Produkten immer mehr Materialien auf nachhaltige Alternativen umzustellen. Das langfristige Ziel der Otto Group ist es, nachhaltige Materialien in allen Produkten einzusetzen.

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Tier- und Artenschutz

Beim Thema Tierwohl war die Otto Group Vorreiter: Bereits 1988 strichen wir die Pelze bedrohter Tierarten oder nicht artgerecht gehaltener Tierarten, wie beispielsweise Nerze, Marder und Zobel, aus dem Sortiment. Seit 1991 sind Echtpelze generell aus dem Angebot verbannt.

In Bezug auf unsere tierschutzrelevanten Produkte halten wir uns an die folgenden Grundsätze, die in unserer Tierwohl-Policy festgehalten sind:

  • Wir verpflichten uns zur Einhaltung des Tierschutzes auf der Grundlage der geltenden internationalen und nationalen Konventionen und Gesetze sowie der “Fünf Freiheiten” des Tierschutzes des Farm Animal Welfare Committee (FAWC).
  • Wir erlauben keine Produkte oder Produktbestandteile von gefährdeten oder in der Wildnis gefangenen Tieren.
  • Wir entwickeln unsere Ansätze in Zusammenarbeit mit wichtigen Stakeholdern und auf der Grundlage neuer Erkenntnisse in den Bereichen Tierschutz und Tierwohl kontinuierlich weiter. Unsere Anforderungen werden regelmäßig überprüft, um ihre Relevanz sicherzustellen und unserem Anspruch gerecht zu werden.


Produkte, die Mohair oder Angora enthalten, lehnen wir ebenso ab wie Produkte aus Lebendrupf- und der Stopfleberproduktion. Außerdem ist der Einsatz von Mulesing-Praktiken bei Schafen nicht gestattet und es darf lediglich Alpaka- und Kaschmirwolle verwendet werden, die mit unabhängigen Recycling- oder Tierschutzstandards zertifiziert wurde oder die andere Standards erfüllt. Beim Verkauf von Leder- und Wollprodukten, sowie Waren mit Daunen unterwerfen wir uns strengen Richtlinien. Ab 2024 sind nur noch Leder und Felle als Nebenprodukt der Lebensmittelproduktion von folgenden domestizierten Tierarten zugelassen: Rind, Büffel, Schwein, Ziege, Schaf und Yak. Zudem bauen wir den Anteil zertifizierter Materialien stetig aus: Ab 2028 sind Daunen, Federn, Schafwolle, Alpaka und Kaschmir nur noch 100% zertifiziert erlaubt.

Ergänzend dazu ist die Otto Group seit 2014 Mitglied im internationalen „Fur Free Retailer“-Programm, dessen Unterzeichner sich verpflichten, keine Echtpelze zu verwenden. Damit wird über die bisherige Selbstverpflichtung zur Pelzfreiheit hinaus ein klares öffentliches Zeichen für den Tierschutz gesetzt.

Umgang mit Chemikalien

Wir sind uns unserer Verantwortung auch im Herstellungsprozess von Textilien bewusst. Konkret bedeutet das: Wir setzen uns dafür ein, dass beim Färben, Waschen und Bedrucken ein Minimum an Chemikalien zum Einsatz kommt. Dazu haben wir das Programm EMPact ins Leben gerufen, mit dem wir unseren Geschäftspartnern unter anderem in China, Bangladesch und der Türkei dabei helfen, ihre Prozesse umweltfreundlicher und sicherer für die Mitarbeitenden zu gestalten.

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Produktsicherheit

Produkte, die wir in den Verkehr bringen, entsprechen hohen Qualitätsstandards - oft über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Das betrifft sowohl potenziell gefährliche Rückstände als auch die allgemeine Gerätesicherheit. Für Kinderbekleidung und Spielzeug gelten noch strengere Richtlinien.

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