Code of Conduct

Nur der erste Schritt: Unsere Sozialstandards und Regeln zu Umweltschutz, Arbeitssicherheit und -gesundheit sind in einem Code of Conduct (Verhaltenskodex) festgelegt. Dieser gilt für alle Mitarbeiter, Geschäftspartner und Lieferanten.

Bereits seit 1996 ist ein Code of Conduct (CoC) wesentlicher Teil unserer Geschäftsbeziehungen. Er basiert auf den Kernarbeitsnormen der International Labour Organization (ILO), der UN-Kinderrechtskonvention, der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung von Frauen, dem Global Compact sowie den Richtlinien für multinationale Unternehmen von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Als Gründungsmitglied der Business Social Compliance Initiative (heutiger Name: amfori BSCI) sind deren Werte und Anforderungen bereits seit 2004 in das Nachhaltigkeitsmanagement der Otto Group integriert. Im Jahr 2018 haben wir uns entschieden, den Code of Conduct der amfori BSCI auch für unsere Lieferkette zu übernehmen und somit zu mehr Einheitlichkeit in der Branche beizutragen. Darüber hinaus ist der CoC seit September 2018 auch Teil der „Supplier Declaration on Sustainability", die alle Nachhaltigkeitsanforderungen der Otto Group an die Lieferanten enthält. Die Supplier Declaration bildet die Basis für unsere Geschäftsbeziehungen mit Handelsware und ist durch die entsprechenden Geschäftspartner zu unterzeichnen.

Entsprechend ihrer Beschaffungsstruktur hat die Otto Group neben dem Code of Conduct für Handelsware noch einen weiteren für Dienstleistungen und Nicht-Handelsware (z.B. die Reinigung an den eigenen Standorten betreffend) eingeführt. 

Lieferanten und Geschäftspartner verpflichten sich mit Aufnahme der Geschäftsbeziehung zur Otto Group, die Standards nicht nur in ihren Betrieben einzuhalten, sondern sie auch bei ihren Unterauftragnehmern sicherzustellen. Die Verhaltenskodizes bilden zudem die Legitimation, um die Einhaltung der Standards bei allen Handels- und Geschäftspartnern zu prüfen. 

Von den Handelswaren, die die Otto Group kauft, entfällt etwa die Hälfte auf Eigen- und Lizenzmarken. Die andere Hälfte der eingekauften Handelswaren entfällt auf sogenannte Fremdmarken. Die Verantwortung für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in der Produktion dieser Artikel liegt bei den Markenherstellern.

 

 
 

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