29.05.202412min

Otto Group konnte sich im Geschäftsjahr 2023/24 gut behaupten

Der Otto Group ist es im Geschäftsjahr 2023/24 gelungen, sich in einem enorm herausfordernden Marktumfeld vergleichsweise gut zu behaupten und spürbare Fortschritte im operativen Ergebnis zu verzeichnen. So konnte insbesondere das EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 155 Mio. Euro auf 744 Mio. Euro gesteigert werden. Damit hat sich die temporäre Fokussierung der weltweit agierenden Handels- und Dienstleistungsgruppe auf Profitabilität und Liquidität ausgezahlt.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war von einem weiterhin angespannten makroökonomischen und geopolitischen Umfeld, einem hohen Zins- und Inflationsniveau sowie einer nachhaltig eingetrübten Verbraucherstimmung in den Kernmärkten der Otto Group geprägt. So ist der Gesamtumsatz der Otto Group im Geschäftsjahr 2023/24 auf vergleichbarer Basis* um 6 Prozent auf 15 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Gesamtumsatz in Deutschland lag bei knapp 8,5 Mrd. Euro und damit 5,6 Prozent unter den rund 9 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. In den ausländischen Märkten ging der Umsatz um 6,5 Prozent von 7,2 Mrd. Euro auf rund 6,5 Mrd. Euro zurück.

Neben der sich immer noch auf niedrigem Niveau befindlichen Konsumlaune hatte auch die bewusste und gewollte Fokussierung auf Profitabilität und Liquidität in der Steuerung des Konzerns Einfluss auf die Umsatzentwicklung, nicht zuletzt durch Einsparungen von Marketingbudget in sehr relevanter Größe und einer entsprechend reduzierten Kundenansprache. Zu einem weiteren, spürbaren Umsatzverlust haben die konsequenten Portfoliomaßnahmen geführt, namentlich die unterjährige Einstellung der nachhaltig unrentablen Geschäftsmodelle von Mytoys und Unigro.

Diversifizierung der Otto Group sorgt weiterhin für Stabilität
Beim Blick auf die Segmente – Plattformen, Markenkonzepte, Händler, Finanzdienstleistungen und Services – zeigen sich die Effekte aus der Fokussierung auf Profitabilität und Liquidität, aber auch, dass die Diversifizierung der Otto Group weiterhin für Stabilität sorgt.

Im größten Segment Plattformen, zu dem OTTO und About You gehören, ist die Entwicklung erfreulich. Das von OTTO im Jahr 2020 gestartete Marktplatzgeschäft mit externen Partnern wächst weiter dynamisch, die Investitionen in die Transformation von OTTO zur Plattform zahlen sich aus. So entspricht die Wachstumsrate des Gross Merchandise Value (GMV) von OTTO, also der Bruttogesamtwert aller Käufe in der OTTO App und auf otto.de, im Geschäftsjahr 2023/24 einer Steigerung von fast 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und belegt damit die Attraktivität der OTTO Plattform. Das GMV der externen Partner konnte um rund 50 Prozent gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte OTTO die Zahl der Marktplatzpartner außerdem um 33 Prozent auf mehr als 6.500 erhöhen. Ein Drittel der Plattformumsätze stammen inzwischen aus dem Marktplatzgeschäft.

Die About You Group konnte ihre Jahresprognosen zum Umsatzwachstum, eine Steigerung um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, und zur Profitabilität im Geschäftsjahr 2023/24 erfüllen. Die E-Commerce-Group erreichte trotz des unsicheren Marktumfelds die Gewinnschwelle des bereinigten EBITDA.

Der IFRS-Außenumsatz** im Segment Plattformen ging hingegen um 4,7 Prozent auf rund 6,2 Mrd. Euro zurück. Dies liegt darin begründet, dass in diese Umsatzerlöse bei OTTO neben jenen aus dem Eigengeschäft von OTTO und aus den Plattform-Services nur die Provisionen aus dem Marktplatzgeschäft einfließen. Sie bilden jedoch nicht den deutlich gesteigerten Gesamtwert der Partnerumsätze auf der Plattform von OTTO ab.

Das Segment Markenkonzepte, zu dem Crate and Barrel-, die Bonprix- und die Witt-Gruppe sowie Sheego gehören, verzeichnete auf vergleichbarer Basis einen Umsatzrückgang von 8,5 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro. Hervorzuheben ist die Entwicklung der Witt-Gruppe, die den Umsatz trotz der schwierigen Marktbedingungen um 1,5 Prozent steigern und die Profitabilität verbessern konnte. Bei Crate and Barrel dagegen haben die hohen Hypothekenzinsen in den USA und die damit verbundene, abnehmende Zahl an Immobilienkäufen samt reduziertem Bedarf an neuen Einrichtungen negativ auf die Umsätze durchgeschlagen. Allerdings konnte auch Crate and Barrel deutliche Ergebnisverbesserungen erzielen.

Im anteilig weniger relevanten Segment Händler, zu dem unter anderem Manufactum und Limango gehören, ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 8,7 Prozent auf rund 2 Mrd. Euro zurück. Die Entwicklung ist jedoch maßgeblich von der unterjährigen Schließung von Mytoys und Unigro geprägt.

Das Segment Services, dem Logistikdienstleister der Gruppe und Otto International zugeordnet sind, verlor auf vergleichbarer Basis 3,6 Prozent und erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 374 Mio. Euro. Grund ist die schwächelnde Nachfrage im E-Commerce, die zu geringeren Paketmengen sowie einem reduzierten Auftragsvolumen bei Otto International geführt haben – sowohl im Eigen- als auch im Drittgeschäft. Die Umsatzerlöse aus den Paket-Distributionsaktivitäten der Hermes Germany in Deutschland sowie von Evri in Großbritannien werden seit dem Geschäftsjahr 2020/21 nicht mehr in den Konzernabschluss der Otto Group einbezogen.

Ein sehr erfreuliches Umsatzwachstum von 4,4 Prozent auf vergleichbarer Basis verzeichnet dagegen das Segment Finanzdienstleistungen, das vor allem die Eos Gruppe umfasst, erneut hochprofitabel ist und damit auch im zurückliegenden Geschäftsjahr einen wichtigen Ergebnisbeitrag geleistet hat.

Ergebnissituation verbessert
Deutlich ausgezahlt hat sich die Fokussierung der Otto Group auf Profitabilität und Liquidität. Das belegt nicht zuletzt die Steigerung des EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 155 Mio. Euro auf 744 Mio. Euro. Ohne die aus der Aufgabe der Geschäftsaktivitäten von Mytoys und Unigro entstandenen Belastungen wäre die Steigerung im EBITDA noch größer ausgefallen. Treiber für die deutliche operative Verbesserung der Profitabilität sind nicht zuletzt strikte Kostenprogramme bei einer Vielzahl von Konzerngesellschaften, die zu effizienteren Kostenstrukturen, unter anderem entlang der Lieferketten und im Marketing, führen.

Das ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 11 Mio. Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Dies beinhaltet jedoch eine signifikante außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 175 Mio. Euro. Die im Zuge der Konsolidierung von About You im Geschäftsjahr 2021/22 seinerzeit angesetzten und fortgeschriebenen Vermögenswerte bedurften vor dem Hintergrund der Marktentwicklung einer Buchwertberichtigung. Ohne diesen Effekt aus der außerplanmäßigen Abschreibung liegt das EBIT bei 186 Mio. Euro, sodass die Prognose, bereinigt um diese außerordentliche Belastung, erreicht wurde. Zudem werden damit künftige Risiken aus der Bilanz genommen.

Die Eigenkapitalquote betrug nach 36,8 Prozent im Vorjahr nunmehr zum 29. Februar 2024 33,8 Prozent und bleibt damit weiterhin auf einem soliden Stand. Der dynamische Verschuldungsgrad konnte auf 2,0 im Vergleich zu 2,4 im Geschäftsjahr 2022/23 verbessert werden und spiegelt die rückläufige Netto-Finanzverschuldung sowie die Verbesserung des Cash EBITDA der Unternehmensgruppe wider. Mit
689 Mio. Euro konnte im Geschäftsjahr 2023/24 außerdem ein signifikant positiver Free Cashflow erreicht werden (Geschäftsjahr 2022/23: -1,2 Mrd. Euro).

In der Otto Group waren im Geschäftsjahr 2023/24 – auf Vollzeitkräfte umgerechnet – durchschnittlich 38.456 Mitarbeitende beschäftigt (2022/23: 41.186). Die rückläufige Entwicklung wurde nicht zuletzt durch Entscheidungen zur Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes einzelner Konzerngesellschaften, im Wesentlichen Mytoys und Unigro, beeinflusst. Zudem galt und gilt konzernweit ein grundsätzlicher Einstellungsstopp als relevante Maßnahme zur Ergebnissicherung.

Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender Otto Group: „Wir haben die Krise genutzt, um die Otto Group fit für die Zukunft zu machen. Das ist gelungen. Wir haben es geschafft, uns auf die wesentlichen Herausforderungen zu konzentrieren und Portfoliomaßnahmen mit großer Konsequenz durchgeführt. Nicht zuletzt können wir nun mit einem anderen, effizienteren Kostengerüst arbeiten. Damit sind wir hervorragend aufgestellt, um mit unseren Geschäftsmodellen im Wettbewerb nachhaltig erfolgreich zu sein und jeglichen Rückenwind des Marktes zu nutzen.“

Künstliche Intelligenz (KI) bei Investitionen und Innovationen im Fokus
Auch im laufenden Geschäftsjahr investiert die Otto Group in signifikanter Größenordnung in Performance, Innovation und Nachhaltigkeit, zuvorderst in die digitale Transformation und die Logistik. Dabei liegt der klare Fokus auf jenen Services, die das Kundenerlebnis verbessern. So werden die hochmodernen Logistikzentren der Otto Group in Altenkunstadt und Iłowa, die den Investitionsschwerpunkt der vergangenen beiden Geschäftsjahre bildeten, noch in diesem Kalenderjahr fertiggestellt. Damit erweitert der Konzern sein europäisches Logistiknetzwerk.

Ziel ist es, den Endkund*innen ein optimales Einkaufserlebnis und den bestmöglichen Service zu bieten. Dazu gehören eine hohe Warenverfügbarkeit und eine zeitnahe Lieferung. Denn wer heute online bestellt, erwartet, dass die vollständige Sendung möglichst morgen zugestellt wird. Das setzt ein dichteres Netz aus Logistikzentren voraus, als es früher üblich war.

Der Einsatz von KI-gesteuerten Robotern in der Logistik, eingeführt im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit dem US-Start-up Covariant, soll nach dem erfolgreichen Start im größten deutschen Logistikzentrum der Otto Group in Haldensleben zügig auf weitere Fulfillment-Center ausgeweitet werden. Über eine zweite strategische Partnerschaft mit Boston Dynamics, dem weltweit führenden Unternehmen für mobile Robotik, werden künftig weitere Logistikabläufe automatisiert. In den kommenden zwei Jahren soll eine Flotte von Boston Dynamics Spot-Robotern in mehr als zehn und Stretch-Robotern in mehr als zwanzig Logistikzentren der Otto Group eingesetzt werden. So sollen die betriebliche Effizienz sowie die Arbeitssicherheit gesteigert und die Attraktivität von Lagerarbeiten angesichts des Fachkräftemangels erhöht werden.

Schwerpunkt im Bereich Innovation ist der weitere, sehr zielgerichtete Ausbau des Einsatzes generativer KI (kurz GenAI). Allein OTTO beschäftigt über hundert Expert*innen für Künstliche Intelligenz und hat bereits mehr als 65 KI-Tools, davon zehn auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz, im Einsatz. Konzernweit treibt die Otto Group den Einsatz von GenAI in vier strategischen Handlungsfeldern voran: Shopping Experience, Kundenservice, Produktentwicklung und Prozessoptimierung.

Der Verbesserung der Shopping Experience mit Hilfe von generativer KI dient beispielsweise der Test hyperpersonalisierter Content-Marketing­kommunikation bei OTTO, Witt und Bonprix. OTTO erstellt zudem automatisiert Artikelbeschreibungen mit GenAI. Während die manuelle Artikelbeschreibung etwa zehn Minuten dauert, schafft GenAI in der gleichen Zeit rund 1.500 solcher Texte in höchster Qualität. Dies erhöht die Relevanz der Produktbeschreibungen für die Kund*innen und trägt gleichzeitig zur Entlastung der Mitarbeitenden im Tagesgeschäft bei.

Bei Baur und der Otto Austria Group wiederum ergänzt GenAI die klassische Suche im Onlineshop, um das Einkaufserlebnis inspirierender zu machen. Der „SearchBuddy“ versteht auch komplexe Anfragen in natürlicher menschlicher Sprache und empfiehlt den Kund*innen passende Produkte beispielsweise für den Sommerurlaub. Auch die About You Group hat jüngst eine KI-gestützte Shopping-Assistenz gelauncht, die viele Nutzer*innen der About You App in Deutschland, Österreich und der Schweiz beim digitalen Einkauf begleitet und mit personalisierter Inspiration unterstützt. Bei OTTO und Bonprix wird außerdem die KI-Generierung künstlerischer oder fotorealistischer Hintergründe für Produktbilder getestet.

Im Kundenservice erproben Eos und der Hermes Einrichtungs Service den Einsatz von KI-basierten Voice Bots. Baur wiederum hat einen eigenen Chatbot entwickelt, der mit Hilfe von generativer KI Fragen zu Service- und Beratungsleistungen beantwortet. So sollen Kund*innen schneller die Informationen erhalten, nach denen sie suchen.

Den Einsatz von GenAI in der Produktentwicklung pilotiert Bonprix. Die eigens entwickelte „Fashion Creation App“ unterstützt Produkt-Manager*innen bei der Kreation neuer Styles und Kollektionen. Auf Basis von Produktattributen in Textform oder Fotos generiert das Tool verschiedene Varianten des zu entwickelnden Styles, die wiederum modifiziert werden können, bis sie als Grundlage für die weitere 2D/3D-Produktentwicklung geeignet sind. Bonprix setzt dafür auf die smarte Kombination mehrerer GenAI-Modelle.

Auch in der internen Prozessoptimierung und für persönliche Produktivität bietet generative KI großes Potenzial, beispielsweise durch spezialisierte Co-Piloten für die Softwareentwicklung. Mit dem internen, datenschutzkonformen KI-Assistenten ogGPT haben derzeit rund 26.000 Beschäftigte die Möglichkeit, den Umgang mit GenAI in einem sicheren Umfeld zu erlernen und eigene Arbeitsprozesse zu erleichtern. Mehr als 11.000 Kolleg*innen haben den KI-Assistenten bereits genutzt und teils bereits fest in ihren Arbeitsalltag integriert. Das grundsätzliche Ziel ist, immer wieder neue Nutzungsmöglichkeiten von generativer KI auszuprobieren und zu lernen, wie die technologischen Möglichkeiten den Onlinehandel noch besser machen können.

Alexander Birken: „Wir ergreifen die Chancen, die sich aus der Nutzung Künstlicher Intelligenz ergeben, in allen Geschäftsprozessen und Konzerngesellschaften. Wir waren und sind auf diesem Innovationsfeld überzeugter Vorreiter im Handel. Der strategische Einsatz dieser disruptiven Technologie ist von überragender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Otto Group. KI hilft uns dabei, noch besser und schneller zu werden, Kosten einzusparen, vor allem aber dabei, das Einkaufen für unsere Kund*innen noch bequemer, persönlicher und attraktiver zu gestalten.“

Science-Based Target: Verantwortung neu validiert
Ihren seit Jahrzehnten in den Unternehmenszielen verankerten Einsatz für den Schutz von Umwelt und Natur will die Otto Group in den kommenden Jahren noch verstärken und damit dem Anspruch verantwortungsvollen Wirtschaftens noch gerechter werden als bisher schon. Basis sind neue, sehr ambitionierte Ziele als Beitrag des Konzerns im Kampf gegen den Klimawandel, die Ende Februar offiziell von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert wurden: So will der Konzern nicht zuletzt seine absoluten Treibhausgasemissionen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2031/32 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/22 um 42 Prozent senken.*** Damit leistet die Otto Group einen spürbaren und messbaren Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung. Der Otto Group wird von der SBTi bestätigt, dass die Ziele nicht nur wissenschaftlich fundiert sind und im Einklang mit dem
1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens stehen, sondern auch den höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024/25 steuert der Konzern offiziell nach der neuen SBT-Zielarchitektur. Das Science-Based Target (SBT) sowie das langfristige, so genannte Transformational Goal, bis 2045 Netto-Null-Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette der Handels- und Dienstleistungsgruppe zu erreichen, lösen die bisher geltenden Klimaziele der Konzern-CR-Strategie ab dem neuen Geschäftsjahr somit vollständig ab. Die bisherigen Klimaziele gehen in der neuen SBT-Zielarchitektur auf.

Alexander Birken: „Wir sind sehr entschlossen, die nachhaltige Transformation der Branche voranzutreiben. Genau das zeigen wir mit der Validierung unserer ambitionierten Klimaziele. Mit dem SBT nehmen wir die Treibhausgasemissionen unserer gesamten Wertschöpfungskette in den Blick – vom Rohstoffanbau über die Fertigung bis zur Nutzungsphase und Entsorgung der Waren. Eine Besonderheit im Wettbewerbsumfeld ist außerdem die Integration des Marktplatzgeschäftes in die Zielsetzung. Hier übernehmen wir Verantwortung auch für Emissionen unserer Marktplatzpartner und gehen damit über die Mindestanforderungen für eine erfolgreiche Validierung sowie die im Wettbewerb übliche Praxis hinaus. Wir bekennen uns zu einer nachhaltigen Veränderung unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“

Ausblick: Weitere deutliche Steigerung der Profitabilität geplant
Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 rechnet die Otto Group angesichts des nach wie vor herausfordernden und unsicheren Marktumfeldes mit einer stabilen Umsatzentwicklung bei gleichzeitiger, deutlicher Steigerung der Profitabilität. Die Steuerung auf Profitabilität und Liquidität wird beibehalten. Damit wird die Grundlage geschaffen, um in den folgenden Geschäftsjahren auf den Wachstumspfad zurückzukehren und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Alexander Birken: „Wir haben uns in der Krise erfolgreich auf die wesentlichen Herausforderungen konzentriert und nicht zuletzt sehr konsequente Portfoliomaßnahmen ergriffen. Im Geschäftsjahr 2024/25 wollen wir eine deutliche Verbesserung im operativen Ergebnis erreichen. Wir rechnen mit einer Steigerung des EBIT auf einen niedrigen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Die Beibehaltung finanzieller Stabilität bleibt auch zukünftig eines unserer wichtigsten Ziele.“

* Umsatzentwicklung bereinigt um Währungskurseffekte sowie um Effekte aus Veränderungen des Konsolidierungskreises.
** IFRS (International Financial Reporting Standards) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften.
*** Die offizielle Zielformulierung kann auf der Website der SBTi eingesehen werden.


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Martin Zander,
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Über die Otto Group

1949 in Deutschland gegründet, ist die Otto Group heute als weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit rund 38.500 Mitarbeiter*innen in 30 wesentlichen Unternehmensgruppen vornehmlich in den drei Wirtschaftsräumen Deutschland, übriges Europa und USA präsent. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die Segmente Plattformen, Markenkonzepte, Händler, Services und Finanzdienstleistungen. Im Geschäftsjahr 2023/24 (29. Februar) erwirtschaftete die Otto Group einen Umsatz von 15 Milliarden Euro. Sie gehört mit einem Onlineumsatz von fast 10,8 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2023/24) zu den weltweit größten Onlinehändlern. Die besondere Stärke der Unternehmensgruppe liegt darin, eine breite Präsenz verschiedener Angebote an diverse Zielgruppen in relevanten Regionen der Welt zu verwirklichen. Eine Vielzahl von strategischen Partnerschaften und Joint Ventures bieten der Otto Group ausgezeichnete Voraussetzungen für Know-how-Transfer und die Nutzung von Synergiepotenzialen. Ein hohes Maß an unternehmerischer Verantwortung und Kollaborationswillen der Konzerngesellschaften garantieren zugleich Flexibilität und Kund*innennähe sowie eine optimale Zielgruppenansprache in den jeweiligen Ländern.

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