Mitgliedschaft & Allianzen

Veränderung durch die Kraft der vielen. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir zahlreiche Initiativen angestoßen und engagieren uns im Dialog mit Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Um die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der globalen Lieferkette besser vorantreiben zu können, beteiligt die Otto Group sich an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Initiativen, ist Mitglied in diversen Organisationen und steht in regem Austausch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Diese Dialogkultur hilft uns zudem dabei, anstehende Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Die Otto Group erhält wichtige Impulse und Anregungen für die eigene Nachhaltigkeitsleistung, gibt aber auch ihrerseits Anstöße und nimmt positiven Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung.


Textilbündnis
amfori BSCI
CPI2
Accord


Mitglied im Bündnis für Nachhaltige TextilienSeit Juni 2015 ist die Otto Group Mitglied in dem von der deutschen Bundesregierung initiierten Bündnis für nachhaltige Textilien. Das Textilbündnis besteht aus Vertretern von Industrie, Handel, Nicht-Regierungsorganisationen und Politik. Ziel ist es, die sozialen und ökologischen Standards entlang der globalen textilen Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern. Die Otto Group hat das Bündnis von Anfang an unterstützt und aktiv vorangetrieben, sodass der Beitritt möglichst vieler Unternehmen möglich war. Im Juli 2015 wurde die Otto Group in den Steuerungskreis des Bündnisses für nachhaltige Textilien gewählt, wo sie die Interessen der Wirtschaft vertritt. Für das Jahr 2017 hat die Otto Group eine eigene Roadmap mit individuellen Zielsetzungen erstellt. Im Juli 2017 wurde der Maßnahmenplan nach erfolgreicher externer Prüfung auf freiwilliger Basis veröffentlicht. 

Direkter Download der Otto Group Roadmap >>


Dr. Johannes Merck, Direktor Corporate Responsibility der Otto Group

Dr. Johannes Merck, Direktor Corporate Responsibility der Otto Group

"Die Otto Group setzt bereits seit vielen Jahren darauf, dass eine nachhaltige Veränderung nur durch die Kraft der Vielen möglich ist. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir zahlreiche Initiativen angestoßen und engagieren uns im Dialog mit Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Unsere Mitgliedschaft im deutschen Bündnis für nachhaltige Textilien ist deshalb eine logische Konsequenz unseres bisherigen jahrzehntelangen Engagements im Sozial- und Umweltbereich. Die Otto Group hat das Textilbündnis von Anfang an unterstützt und aktiv vorangetrieben. 2017 haben wir unsere Roadmap mit individuellen Zielsetzungen erstellt und nach erfolgreicher externer Prüfung auf freiwilliger Basis veröffentlicht. Mit ihrer Mitgliedschaft im Textilbündnis bekennt sich die Otto Group zu ihrer Verantwortung für sozial und ökologisch verantwortliche globale Lieferketten und damit zur Achtung der Bündnisziele."

 
 


Amfori BSCIDie Otto Group war 2004 an der Gründung der Business Social Compliance Initiative (BSCI) beteiligt, die heute amfori BSCI heißt. Sie vereint Händler und Produzenten mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Lieferkette kontinuierlich zu verbessern. Dafür werden unabhängige Überprüfungen, sogenannte Audits, in den Produktionsbetrieben durchführt.

Im März 2017 initiierte amfori BSCI mit der Otto Group das Multistakeholder-Forum „Protection of Syrian Labour Rights in Turkey – A Business-Led Call for Supply Chain Action“. Syrische Staatsbürger gelten in der Türkei als vorübergehende Flüchtlinge und haben keinen Zugang zu legaler Beschäftigung, Ausbildung und Gesundheitsversorgung. Folglich arbeiten viele Syrer illegal. Ziel war es, Lösungen zur Integration zu erarbeiten, die Rechte syrischer Geflohener zu stärken und die Arbeitsbedingungen in der türkischen Bekleidungsindustrie zu verbessern.


CPI2CPI2 wurde 2012 auf Initiative der Otto Group zusammen mit sieben weiteren deutschen Handelsunternehmen gegründet. Sie verfolgt das Ziel, auch in der weltweiten Lieferkette Ressourcen zu sparen und damit das Klima zu schützen. Die Basis von CPI2 ist ein Onlineprogramm, mit dem Fabriken den Einsatz von Energie, Wasser und Chemikalien in allen Unternehmensbereichen evaluieren und steuern können.

CPI2 schloss 2017 eine Partnerschaft mit der international wichtigsten Plattform für nachhaltiges Management textiler Lieferketten, der Sustainable Apparel Coalition (SAC). Das gemeinsame Ziel ist es, Synergien zu schaffen sowie negative soziale und ökologische Auswirkungen in der globalen Lieferkette zu verringern. Mit der Partnerschaft steigt der Nutzen des CPI2-Tools für Produzenten und Unternehmen der Textil- und Schuhbranche.


Accord LogoDie Otto Group ist Unterzeichner des Gebäude- und Brandschutzabkommens für Textilfabriken in Bangladesch (Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh), das gemeinsam mit den weltweiten Gewerkschaftsdachverbänden IndustriALL und UNI, der Clean Clothes Campaign (CCC), dem Workers Rights Consortium (WRC) und nationalen Gewerkschaften entwickelt wurde. Als Mitglied des sogenannten Implementation Teams war die Otto Group an der konkreten Ausgestaltung des Abkommens maßgeblich beteiligt. Das Sicherheitsabkommen enthält verbindliche, durchsetzbare und transparente Regelungen zu unabhängigen Inspektionen mit öffentlich zugänglichen Berichten und verpflichtenden Instandsetzungsmaßnahmen. Es wurde 2013 geschlossen und war auf fünf Jahre ausgelegt. 2017 unterzeichnete die Otto Group den 2018 Transition Accord, eine Verlängerung des Abkommens bis 2021.

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Nachhaltigkeitsberichte, Studien und Verhaltenskodizes

Textilbündnis ist ein Meilenstein

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