Otto Group freut sich über gelungene Einigung zum Internationalen Accord für Arbeitssicherheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie

31.08.2021 | Hamburg

Großer Erfolg für die Arbeitssicherheit der Beschäftigten in Bangladesch und weltweit: Nach intensiven Verhandlungen haben sich internationale Gewerkschaften und etliche internationale Unternehmen auf ein neues Abkommen (Internationaler Accord) für Arbeitssicherheit in der weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie geeinigt. Als aktiver Partner in diesem Prozess hat die Otto Group den neuen Internationalen Accord unterzeichnet.

Aufbauend auf den Fortschritten des ursprünglichen Gebäude- und Brandschutzabkommens für Textilfabriken in Bangladesch - kurz: Accord - haben Bekleidungsmarken und globale Gewerkschaften eine Vereinbarung über ein neues, erweitertes Abkommen zum Schutz von Arbeiter*innen erzielt. Die Otto Group war Teil des Verhandlungsteams und hat den neuen Vertrag für eine sichere und nachhaltige Textil- und Bekleidungsindustrie unterzeichnet. Das Abkommen mit dem Namen “Internationaler Accord für Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Textil- und Bekleidungsindustrie” tritt am 1. September 2021 in Kraft.

Mit der Unterzeichnung verpflichten sich die Unternehmen, die bereits erreichten Fortschritte in den Fabriken Bangladeschs gemeinschaftlich mit Gewerkschaften und der nationalen Bekleidungsindustrie über die dort tätige Organsiation RMG Sustainability Council (RSC) fortzuführen und die Sicherheit der Beschäftigten im gesamten Bekleidungssektor jetzt und in Zukunft zu verbessern.

“Die neue Vereinbarung ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur weiteren Stärkung der Rechte der Beschäftigten, sondern auch zur Wahrung bereits erreichter Fortschritte im Bereich des Gebäude- und Brandschutzes”, erläutert Tobias Wollermann, Group Vice President Corporate Responsibility der Otto Group. „Insofern freuen wir uns, dass sich alle beteiligten Akteure auf dieses Ziel geeinigt haben und ermutigen andere Unternehmen, sich uns anzuschließen und das Abkommen zu unterzeichnen.“

Seit 2013 ist die Otto Group als Teil ihres jahrzehntelanges Engagements für sichere und soziale Produktionsbedingungen, welches in den 90er Jahren begann, ununterbrochen im Accord aktiv und befürwortet ausdrücklich, dass die neue Vereinbarung nun nicht nur alle relevanten Stakeholder - Unternehmen, Gewerkschaften und nationale Akteure - mit einbezieht, sondern zudem die Perspektive eröffnet, das erfolgreiche Konzept zukünftig auch auf weitere Länder auszuweiten.

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Über die Otto Group

1949 in Deutschland gegründet, ist die Otto Group heute eine weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe mit rund 50.000 Mitarbeitenden in 30 wesentlichen Unternehmensgruppen und mehr als 30 Ländern Europas, Nord- und Südamerikas und Asiens. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die drei Segmente Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Im Geschäftsjahr 2020/21 (28. Februar) erwirtschaftete die Otto Group einen Umsatz von 15,6 Milliarden Euro. Sie gehört mit einem Onlineumsatz von rund 9,9 Milliarden Euro zu den weltweit größten Onlinehändlern. Die besondere Stärke der Gruppe liegt darin, eine breite Präsenz verschiedener Angebote an diverse Zielgruppen in fast allen relevanten Regionen der Welt zu verwirklichen. Eine Vielzahl von strategischen Partnerschaften und Joint Ventures bieten der Otto Group ausgezeichnete Voraussetzungen für Know-how-Transfer und die Nutzung von Synergiepotenzialen. Ein hohes Maß an unternehmerischer Verantwortung und Kollaborationswillen der Konzernunternehmen garantieren zugleich Flexibilität und Kundennähe sowie eine optimale Zielgruppenansprache in den jeweiligen Ländern.

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