BAUR-Gruppe plant Klimaneutralität bis 2030

29.07.2021 | Weismain

Nach dem erfolgreichen Abschluss der CR-Strategie 2020 bilanziert die BAUR-Gruppe im neuen Nachhaltigkeitsbericht die Fortschritte in ihren ökologischen und sozialen Verantwortungsbereichen und setzt sich neue Ziele. So will die BAUR-Gruppe bis 2030 ihre eigene Geschäftstätigkeit klimaneutral gestalten und setzt dafür schon heute auf 100 Prozent Ökostrom.

Die BAUR-Gruppe hat seit der Veröffentlichung des Vorgängerberichts im Jahr 2019 weitreichende Verbesserungen im betrieblichen Umweltschutz und in den sozialen Themen erreicht. Insbesondere konnte ein Großteil der im Jahr 2015 verbindlich festgelegten Ziele der Corporate-Responsibility-Strategie 2020 „Verantwortung für heute und morgen“ realisiert werden. Patrick Boos, Vorsitzender der Geschäftsführung der BAUR-Gruppe, betont den Spagat, den der Unternehmensverbund erfolgreich geleistet hat: „Während der Umsatz in den vergangenen vier Jahren um 50 Prozent stieg, konnten wir den CO2-Ausstoß in diesem Zeitraum um 14 Prozent reduzieren. Nun gehen wir den nächsten Schritt und wollen zum Ende des Jahrzehnts klimaneutral wirtschaften.“ Die im Online-Handel und Dienstleistungsgeschäft aktive BAUR-Gruppe konnte bis zum Jahr 2020 54 Prozent der bereinigten CO2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2006 reduzieren. 2019 lag die Reduktion bei 52 Prozent. Das im Jahr 2007 verabschiedete Ziel der Klimastrategie – Halbierung der CO2-Emissionen bis 2020 – konnte damit vorzeitig erreicht werden.

Greifbare Fortschritte wurden nicht nur im Themenfeld Klima erzielt. So setzt BAUR beispielweise bei der Eigenmarke „Aniston by BAUR“ seit 2019 zu 100 Prozent auf nachhaltige Baumwolle. Zudem stieg 2020 die Anzahl der nachhaltig zertifizierten Artikel im Online-Shop baur.de auf 130.991 (2019: 119.754). Das Engagement für die Mitarbeiter*innen und die Region steht aktuell im Zeichen der Pandemie-Bewältigung. Die BAUR-Gruppe räumt dem Gesundheitsschutz der Mitarbeiter*innen Vorrang ein. Beispiele sind effektive Schutzmaßnahmen insbesondere in der Logistik, die Verteilung von über 250.000 Masken und 120.000 Selbsttests. Nahezu die kompletten Verwaltungsbereiche inklusive Customer Service wechselten reibungslos in das Anywhere bzw. Home Office, das bereits 2018 eingeführt wurde. Den Landkreis Lichtenfels unterstützt die Tochtergesellschaft BFS Baur Fulfillment Solutions durch die Betreuung der Impfhotline.

Corona hat allerdings auch Fortschritte erschwert. Ursprünglich sollten bis 2020 alle Lieferanten der Eigenmarke „Aniston by BAUR“ im Zuge verbindlicher Sozialaudits bzw. Zertifikate in das Sozialprogramm der Otto Group aufgenommen sein. Nachdem 2019 die entsprechende Kennzahl auf 98 Prozent stieg, sank diese im vergangenen Jahr auf 86 Prozent, weil insbesondere Auditgesellschaften und Fabriken aufgrund der Pandemie in ihren Tätigkeiten eingeschränkt waren.

Neue CR-Strategie 2021 verankert Nachhaltigkeit in allen Unternehmensprozessen
Die CR-Strategie wurde gemeinsam mit der Otto Group weiterentwickelt mit dem Ziel, auch künftig sowohl die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit nachhaltiger zu gestalten als auch neue Chancen wahrzunehmen. Fortgeführt und forciert werden aus der CR-Strategie 2020 die Themenfelder „Klima“, „Ressourcen“, „Lieferkette & Menschenrechte“, „Kund*innen“, „Mitarbeiter*innen“ sowie „Gesellschaft & Region“. Hinzugekommen sind „Kreislauf“ und „Digitale Verantwortung“. Seit 2021 gelten für alle diese Themenfelder neue, langfristige Ziele und ambitionierte Kernprioritäten. Beispiele dafür sind die Klimaneutralität bis 2030 sowie zwei Drittel nachhaltige Fasern bis 2025 bei der Eigenmarke „Aniston by BAUR“.

Nachhaltigkeit ist fest in alle Prozesse und die höchste strategische Planungsebene des Unternehmens integriert. Erste Maßnahmen der neuen Strategie sind bereits in der Umsetzung. So sind seit Jahresbeginn alle eigenen Standorte der BAUR-Gruppe auf 100 Prozent hochwertig zertifizierten Grünstrom umgestellt.

Nachhaltigkeit gilt auch in den vielfältigen regionalen Verbindungen und Vernetzungen. Als größter Arbeitgeber am Obermain versteht sich die BAUR-Gruppe als treibende Kraft und Motor der regionalen Entwicklung. Bereits für Firmengründer Friedrich Baur stand der Mensch im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Dieser Einsatz für die gesellschaftliche, soziale und ökologische Wertschöpfung ist unverändert im Handeln verankert und trägt maßgeblich zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bei. Die BAUR-Gruppe verfolgt weiterhin das Ziel, verantwortlich zu handeln – das bedeutet: kontinuierlich, langfristig und zukunftsorientiert im Sinne der Menschen, der Gesellschaft und Umwelt.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2020/2021 der BAUR-Gruppe ist abrufbar unter

www.baur-gruppe.com/nachhaltigkeitsbericht

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Medienkontakt

Manfred Gawlas
T 09572 91 3020 bzw. M 0151 21040125
manfred.gawlas@baur-gruppe.com
www.baur-gruppe.com 

 

 

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Die BAUR-Gruppe steht für einen wirtschaftlich soliden Unternehmensverbund, der sich mit nachhaltigem Erfolg auf Online-Handel und Dienstleistungen konzentriert. Kernunternehmen der Gruppe ist BAUR mit dem Online-Shop baur.de. Ergänzt wird das Geschäftsfeld Online-Handel durch den Schuhspezialisten I‘m walking. Zudem verantwortet die österreichische Tochter UNITO Marken wie Universal, Otto Österreich, Quelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Ackermann. Zum Geschäftsfeld Dienstleistungen zählen BFS Baur Fulfillment Solutions, der Logistikdienstleister 2. HTS sowie der E-Commerce-Dienstleister empiriecom. Seit 1997 ist BAUR ein Mitglied der weltweit aktiven Otto Group. Unternehmenssitz ist Burgkunstadt in Oberfranken. Zweiter Gesellschafter ist die Friedrich-Baur-Stiftung. Die BAUR-Gruppe steht für einen Außenumsatz in Höhe von rund 1 Mrd. Euro im Sinne des IFRS 15. Die Zahl der Mitarbeiter*innen beträgt 4.639 (Stand: 28. Februar 2021).

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