Weihnachten: Hermes rechnet mit Rekordmengen

14.10.2020 | Hamburg

+++ Hermes Germany erwartet im Weihnachtsgeschäft rund 120 Millionen Sendungen (+ rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr). +++ In manchen Wochen wird Hermes rund 12 Millionen Pakete zustellen, an Spitzentagen bis zu 2,6 Millionen. +++ Pünktlich zur Peak-Season: Erhöhung der Sortierkapazitäten um ca. 30 Prozent. Neues Depot bei Bremen erweitert Logistiknetzwerk. Rund 3.500 zusätzliche Arbeitskräfte und täglich 3.900 zusätzliche Fahrzeuge sind bundesweit im Einsatz. Die weitere Digitalisierung bewirkt deutliche Produktivitätsvorteile und entlastet insbesondere die Zusteller*innen. +++ Pandemie-Situation gepaart mit der kaum prognostizierbaren Entwicklung des Konsumverhaltens ist weiterhin herausfordernd hinsichtlich Mengen- und Ressourcenplanung. +++ Privatkunden sollten sich den 21. Dezember merken: Für alle bis dahin in einem der über 16.000 PaketShops abgegebenen Sendungen erfolgt ein erster Zustellversuch bis Heiligabend. Stichtag für internationale Sendungen ist der 15. Dezember.

„Wir gehen vom mengenstärksten Weihnachten aller Zeiten aus und rechnen
von Oktober bis Dezember mit rund 120 Millionen Sendungen. Damit stellen wir
pro Woche ca. 10 Millionen Pakete zu. In manchen Wochen wird der Spitzenwert
voraussichtlich sogar bei 12 Millionen liegen“, erläutert Olaf Schabirosky, CEO
Hermes Germany. Trotz dieser Rekordmengen sieht sich der Paketdienst gut
aufgestellt: Es wurden frühzeitig entsprechende Investitionen in Standorte und
Technologie getätigt sowie auf allen Ebenen intensive Vorbereitungen für die
Weihnachtssaison getroffen. „Digitale Lösungen helfen uns nicht nur dabei,
unsere Effizienz zu steigern. Sie tragen auch dazu bei, die Zusteller*innen zu
unterstützen und zu entlasten. Die Digitalisierung der Paketlogistik bleibt daher
ein wesentliches Ziel für uns. Entwicklungen wie unsere digitale Toursortierung,
die Tourenplanung via Tablet, die Nutzung von Handscannern, für die wir eine
Zustell-App in sieben verschiedenen Sprachen entwickelt haben und die digitale
Benachrichtigungskarte sind entscheidende Meilensteine“, betont Olaf
Schabirosky.

Leistungsstarke Standorte

Darüber hinaus hat das Unternehmen an seinen multifunktionalen Standorten
weitere Ausbaustufen realisiert. So wurden in den hoch technologisierten
Logistik-Centern in Leipzig, am Flughafen Münster-Osnabrück und in Graben
(bei Augsburg) die Sortierkapazitäten nochmals deutlich erhöht. Und mit dem
Depot bei Bremen ist ein neues Verteilzentrum entstanden, in dem täglich
50.000 Sendungen abgewickelt werden können. „Insgesamt steigern wir mit
diesen Maßnahmen unsere Sortierkapazitäten in diesem Jahr um rund 30
Prozent und können auch bei signifikanten Mehrmengen – wie zur
Weihnachtszeit – eine schnelle Weiterverteilung gewährleisten“, beschreibt Olaf
Schabirosky.

Verlässlich unterwegs auf der Letzten Meile

Auch auf der Letzten Meile hat der Paketdienst immens aufgestockt: Insgesamt
werden zu Weihnachten bis zu 15.000 Zusteller*innen für Hermes im Einsatz
sein. Im Frühjahr waren aufgrund gestiegener Paketmengen bereits 1.500
zusätzliche Paketboten unterwegs. Im Weihnachtsgeschäft kommen nochmals
3.500 weitere Arbeitskräfte hinzu, die vor allem in der Zustellung sowie beim
Umschlag in den Logistik-Centern und Depots unterstützen. Die Anstellung
erfolgt je nach Verfügbarkeit und Einsatzdauer entweder mit befristetem
Arbeitsvertrag oder über tarifgebundene Zeitarbeitsfirmen. Zudem erhöht der
Paketdienst seine Transportkapazitäten: Deutschlandweit sind in der Zustellung
täglich rund 3.900 zusätzliche Fahrzeuge auf der Straße. Im Langstrecken- und
Zulieferverkehr zwischen den Logistik-Centern erweitert Hermes die Flotte um
etwa 450 Wechselbrücken- und Sattelzug-LKW.

Corona-Schutzmaßnahmen

Insgesamt ist die Weihnachtssaison mit Blick auf die weitere Entwicklung der
Corona-Infektionszahlen und deren Auswirkungen auf das Konsumverhalten der
Deutschen jedoch auch mit Fragezeichen versehen. „Höchste Priorität hat
weiterhin der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter*innen, Zusteller*innen und
Kund*innen. Bislang greifen unsere Präventionsmaßnahmen und wir hatten
kaum Krankheitsfälle zu verzeichnen. Dementsprechend werden wir die bisher
getroffenen Corona-Schutzmaßnahmen wie die kontaktlose Zustellung
konsequent fortsetzen, kontinuierlich prüfen und falls erforderlich erweitern,“ so
Olaf Schabirosky.

Enger Schulterschluss mit dem Handel: Präzise Mengenprognosen
erforderlich

Als Versandspitzentage bereitet sich das Unternehmen insbesondere auf den
2., 9. und 10. Dezember vor. Der weihnachtliche Paket-Boom resultiert vor allem
aus den deutlich ansteigenden Online-Bestellungen, aber auch die Anzahl privat
verschickter Geschenke wird voraussichtlich zunehmen. „In diesem Jahr braucht
es aufgrund der erwarteten Rekordmengen einen besonders engen
Schulterschluss mit unseren Auftraggeber*innen aus dem Handel. Mit möglichst
präzisen Mengenprognosen können wir erforderliches Zusatzpersonal sowie
Fahrzeug- und Transportkapazitäten rechtzeitig im Markt sichern. Wir haben im
Frühjahr bewiesen, dass wir schnell reagieren und auch bei extremen
Mengenschwankungen eine gleichbleibend hohe Zustellqualität gewährleisten.
Kurzfristiger Kapazitätsaufbau geht jedoch immer mit höheren Kosten einher, so
dass große Zusatzmengen, die Auftraggeber*innen uns unplanmäßig
übergeben, entsprechend teurer werden können“, erklärt Olaf Schabirosky. Wie
bereits 2018 und 2019 erhebt Hermes auch in diesem Jahr einen sogenannten
Peak-Zuschlag. Der Aufpreis gilt für geschäftliche Auftraggeber vom 1. Oktober
bis 31. Dezember 2020 und beträgt 0,25 Euro. Bezuschlagt werden
ausnahmslos alle Sendungen, inklusive Retouren. Privatpakete bleiben zuschlagfrei.

Weihnachtspakete bis 21. Dezember im Hermes PaketShop abgeben

Für Privatkund*innen, die Weihnachtspäckchen und -pakete an Freunde und
Verwandte verschicken möchten, gelten in diesem Jahr folgende Abgabefristen:
Innerhalb Deutschlands müssen Sendungen bis spätestens 21. Dezember,
12:00 Uhr, in einem der über 16.000 Hermes PaketShops abgegeben werden –
dann erfolgt ein garantierter erster Zustellversuch noch bis Heiligabend.
Internationale Sendungen sollten bestenfalls vor dem 15. Dezember auf die
Reise gebracht werden. Länderspezifische Informationen finden sich auf
www.myhermes.de. Wer Pakete an der Haustür abholen lassen möchte, sollte
sich ebenfalls den 21. Dezember als spätesten Termin notieren. Abholungen
können im Vorfeld online oder über den Kundenservice beauftragt werden. Wie
immer gilt: Weihnachtsbestellungen besser frühzeitig tätigen und auch private
Sendungen nicht erst auf den letzten Drücker abschicken. So ist eine pünktliche
Lieferung meist dann noch gesichert, wenn die Paketzusteller*innen vom
Winterwetter ausgebremst werden sollten. Vor allem für Paketempfänger*innen,
die tagsüber nicht zu Hause sind, ist der PaketShop eine bequeme Alternative.

Die Shops können als Abholpunkte für Onlinebestellungen genutzt werden und
bieten häufig verlängerte Öffnungszeiten. Auch private Pakete können von hier
aus auf den Weg zu ihren Empfänger*innen gebracht werden.

 

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Medienkontakt

Birte Ayhan-Lange
Unternehmenssprecherin / Head of Corporate Communications

Tel: +49 (0) 40 / 53755-821
E-Mail: Birte.AyhanLange@hermesworld.com

twitter.com/hermes_presse

 

 

Über Hermes Germany

Hermes Germany mit Sitz in Hamburg ist ein führender Logistikdienstleister Deutschlands und Partner zahlreicher Onlineshops und Multi-Channel-Händler im In- und Ausland. Der Fokus von Hermes Germany liegt auf der nationalen und
internationalen Paketzustellung sowie auf der Abwicklung vorgelagerter Warenströme weltweit. Hermes Germany ist eine von zwölf Gesellschaften der international tätigen Hermes Gruppe, die zur Otto Group gehört. Das Leistungsspektrum der unter der Marke Hermes operierenden Gesellschaften umfasst die gesamte Wertschöpfungskette des Handels: Sourcing,
Qualitätsabsicherung, Transport, Fulfilment, Paketservice, Zwei-Mann-Handling und globale E-Commerce-Services. Im Geschäftsjahr 2019/20 erhöhte die Hermes Gruppe ihren Umsatz auf 3,5 Milliarden Euro. Hermes beschäftigt weltweit 15.563 Mitarbeiter und ist in den wichtigsten europäischen E-Commerce-Märkten präsent. Weitere Informationen:  newsroom.hermesworld.com.

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