Otto Group setzt bei Finanzierung auf nachhaltige Anleihen

26.03.2019 | Hamburg

Mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt der internationale Handels- und Dienstleitungskonzern ehrgeizige Ziele beim Ausbau einer nachhaltigen Wertschöpfungskette in den wichtigen Sortimenten Textilien und Möbel. Investoren und Privatanleger können künftig gezielt zur Umsetzung dieser Strategie beitragen.

Als erstes deutsches Handelsunternehmen hat die Otto Group ein Rahmenprogramm zur Begebung nachhaltiger Finanzinstrumente aufgelegt. Mit dem sogenannten „Sustainable Finance Framework“ können zukünftige Anleihe-Emissionen der Otto Group nun auch von Investoren und Privatanlegern gekauft werden, die gezielt auf zertifizierte Nachhaltigkeitspapiere setzen. Die Otto Group finanziert mit dem Erlös aus diesen Anleihen den Einkauf nachhaltiger Baumwolle „Cotton made in Africa“ sowie FSC®-zertifizierter Möbel.

Damit macht die Unternehmensgruppe einen weiteren Schritt in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Bereits in den 1980er Jahren machte der damalige CEO und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Michael Otto die Verantwortung gegenüber Mensch und Natur zu einem festen Bestandteil der Unternehmensziele. Mit der aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie setzt die Otto Group einen besonderen Schwerpunkt auf eine nachhaltige Wertschöpfungskette in den wichtigen Sortimenten Textilien und Möbel.

„Wir wollen bis 2025 sicherstellen, dass 100 Prozent unseres Möbelsortiments das international anerkannte Umwelt-Label FSC® tragen. Für Textilien wollen wir ein zu 100 Prozent nachhaltiges Eigensortiment sogar schon bis 2020 erreichen“, erklärt Dr. Johannes Merck, Vice President Corporate Responsibility der Otto Group.

Im Bereich Textilien setzt die Otto Group auf die nachhaltige Baumwolle von Cotton made in Africa (CmiA). „CmiA ist eine 2005 durch Prof. Dr. Michael Otto ins Leben gerufene unabhängige Initiative, die mittlerweile fast 40 Prozent der Baumwollproduktion von afrikanischen Kleinbauern zertifiziert“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. Die Aid by Trade Foundation legt die Kriterien für CmiA fest und lässt deren Einhaltung von unabhängigen Organisationen überwachen. Neben der Otto Group setzen namhafte Unternehmen wie Asos, s.Oliver, Rewe Group und Tchibo auf Cotton made in Africa.

Das Programm „Sustainable Finance Framework“ wurde durch die unabhängige Agentur Sustainalytics auf Einhaltung der Sustainability Bond Guidelines 2018 der International Capital Markets Association (ICMA) geprüft und auf der Creditor Relations-Seite der Otto Group veröffentlicht. Mit der Umsetzung der fokussierten Wachstumsstrategie der Otto Group sind in den nächsten Monaten Anleihe-Emissionen denkbar – dann unter dem Label „Sustainable Bond“. „Wir sind seit vielen Jahren mit NGOs und anderen Stakeholdern im regelmäßigen Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen. Ich freue mich darauf, dass wir diesen Dialog nun auch mit Kapitalmarkt-Investoren aufnehmen können“, sagt Petra Scharner-Wolff, Finanzvorständin der Otto Group.

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Medienkontakt

Robert Hägelen
Tel. +49 40 6461 3129
robert.haegelen@ottogroup.com 

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