EOS Studie zeigt: Europäische Unternehmen hinken bei digitalen Zahlungsmethoden hinterher

18.09.2019 | Hamburg

Digitale Zahlmethoden spielen in Europa weiterhin eine untergeordnete Rolle: Erst 28 Prozent der Unternehmen bieten ihren Kunden digitale Bezahlmöglichkeiten an, im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl sogar leicht gesunken (2018: 29 Prozent). Während in Westeuropa knapp ein Drittel (32 Prozent) seinen Kunden diese Variante anbietet, ist es in Osteuropa nur etwa ein Viertel (26 Prozent).

Online-Überweisungen über Drittanbieter können erst bei 23 Prozent der europäischen Unternehmen zur Zahlung genutzt werden, Mobile Payment steht bei sieben Prozent zur Verfügung – Tendenz steigend (2018: fünf Prozent). Kryptowährungen bleiben ein Nischenphänomen und werden kaum als Zahlungsmittel akzeptiert. Im Schnitt werden den Kunden lediglich vier verschiedene Zahlmethoden angeboten. Für die Studie wurden im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS 3.400 Unternehmen in 17 europäischen Ländern befragt.

Europaweit dominieren die klassischen Bezahlmöglichkeiten

Beliebteste Zahlmethode in Europa bleibt weiterhin die klassische Überweisung, die von 81 Prozent aller Unternehmen angeboten wird. Dahinter folgen der Kauf auf Rechnung (69 Prozent) sowie die Vorauskasse (50 Prozent). „Wie unsere Umfrage zeigt, hinken europäische Unternehmen beim Einsatz digitaler Bezahlmethoden weiterhin hinterher“, sagt Klaus Engberding, CEO der EOS Gruppe. „In einer digitalisierten Welt wird es auf Dauer nicht ausreichen, ausschließlich auf traditionelle Zahlungswege zu vertrauen. Unternehmen sollten sich konsequent an den Kundenbedürfnissen ausrichten und die Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten erhöhen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Auch wir bei EOS prüfen regelmäßig, welche Zahlungswege in welchem Land am besten geeignet sind, damit säumige Verbraucher unkompliziert ihre Forderungen begleichen können.“ Die EOS Gruppe ist in 26 Ländern weltweit vertreten.

Über die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019

Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar befragte EOS 3.400 Unternehmen in 17 europäischen Ländern via Telefoninterviews zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen (mit je mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz) aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn beantworteten im Frühjahr 2019 Fragen zu eigenen Zahlungserfahrungen sowie zu aktuellen Themen im Risiko- und Forderungsmanagement. Die jährlich stattfindende Studie wurde von EOS bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

Downloads / weitere Informationen

Den vollständigen Studienbericht sowie zahlreiche Infografiken finden Sie auf unserer Studien-Website: Jetzt herunterladen!

EOS-Studie_Infografik: Zahlmethoden in Deutschland
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Medienkontakt

Daniel Schenk
Senior Public Relations Consultant
Tel.: +49 40 2850-2291
E-Mail: d.schenk@eos-solutions.com 

 

 

EOS Studie 2019

 

 

Über die EOS Gruppe

Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die Ewww.eos-solutions.comOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS gehört zur Otto Group.
Weitere Informationen zur EOS Gruppe:www.eos-solutions.com

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