Mehr Mut und Eigenverantwortung

Die Digitalisierung verändert alles. Unser Informations- und Kommunikationsverhalten, unsere Art zu arbeiten und zu leben. Um in der digitalen Welt relevant zu bleiben, müssen auch Unternehmen ihre bisherigen Geschäftsprozesse, ihre Denkmuster und ihr Handeln hinterfragen. Unsere Antwort: Kulturwandel 4.0.

 
 

Ziel unseres Kulturwandel 4.0-Prozesses ist, die Otto Group noch effizienter und kundenorientierter auszurichten. Dafür brauchen wir vielfältige Persönlichkeiten, die unerschrocken und unkonventionell sind, den Mut haben, neue Ideen auszuprobieren, und Verantwortung übernehmen. Das bedeutet auch, dass klassische Führung nicht mehr funktioniert. An ihre Stelle treten größere Freiräume, mehr Verantwortung für den einzelnen, eine veränderte Fehlerkultur, kürzere Entscheidungswege, die Abschaffung von Herrschaftswissen und eine Akzeptanz des „kontrollierten Kontrollverlustes“.
Seit 2017 gestalten neben dem zentralen Kulturwandel 4.0-Bereich die lokalen Kulturwandelteams in den Einzelgesellschaften der Otto Group die Veränderungsprozesse. Wichtig ist, dass das Management selbst den Wandel mitmacht und vorlebt.

 
Bianca Lammers, Division Manager Kulturwandel 4.0, Otto Group Holding
Wenn ich auf den Prozess der letzten Jahre Kulturwandel zurückschaue, ist für mich eine der wichtigsten Errungenschaften, dass wir den Kulturwandel – und damit meine ich die Dimension der Haltungs- und Beziehungs­ebene – als klaren Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit der Group strategisch verankert haben. Wir diskutieren nicht, ob Kulturwandel relevant ist, sondern wir diskutieren: Wie gestalten wir ihn?
– Bianca Lammers, Division Manager Kulturwandel 4.0, Otto Group Holding
 
 

Neue Arbeitswelten

Neue Arbeitswelten

Ein riesiges Loft, kleine Kaffeetische, von der Decke schaukeln Sitzschalen: Auch der Coworking Space „Collabor8“ ist Kulturwandel 4.0. Er steht den Mitarbeiter*innen der Otto Group auf dem Campus in Hamburg rund um die Uhr zur Verfügung. Farben, Formen, Materialien – all das schafft Atmosphäre. Auf dem Campus gibt es eine Vielzahl ganz unterschiedlich designter Social Spaces für Meetings, Veranstaltungen, Projektarbeit oder einfach den gemeinsamen Kaffee mit den Kolleg*innen. Da, wo es sich anbietet, arbeiten wir mit Desk-Sharing. Mobiles Arbeiten – zum Beispiel von Zuhause aus – ist für uns normal.

Auf Du und Du

Auf Du und Du

Ein kleines Wort mit großer Wirkung: 2016 hat der Vorstand der Otto Group allen Mitarbeiter*innen das „Du“ angeboten. Und zwar als freiwilliges Angebot, nicht als Verpflichtung. Ziel war es, Hierarchien sichtbar zu überwinden. Die Wirkung ist spürbar. Das „Du“ schafft Verbindlichkeit und Augenhöhe bei gegenseitigem Respekt.




 
 

Kulturwandel – Darum geht’s