Otto Group
Awesome

Fünf Thesen zur Zukunft der Arbeit von Petra Scharner-Wolff, Finanzvorständin der Otto Group.

 
 

Die Welt verändert sich radikal. Was bedeutet das für jeden Einzelnen? Und wie können sich Unternehmen für die Zukunft der Arbeit fit machen? Diese Themen diskutierte eine vielfältige Runde aus Experten, Gründern, Autoren und Wissenschaftlern bei der Konferenz „Work Awesome“ im November 2017 in Berlin. Es ist ein Treffen der internationalen Tech-Elite, die hier auf hohem Niveau über digitale und gesellschaftliche Trends spricht. Mit dabei: Petra Scharner-Wolff, die in der Otto Group auch das Thema Personal verantwortet. Sie bot Einblicke in den Konzernalltag, die nicht nur auf der Bühne rege diskutiert wurden, sondern auch im Netz. Hier ihre wichtigsten Aussagen.

 
 

1. Mehr Verantwortung, weniger Hierarchie

Was sich dramatisch erhöht hat, ist die Schnelligkeit, mit der man sich heute verändern muss. Um das als Unternehmen zu schaffen, braucht man neue Arbeitsweisen: Weniger starre Hierarchien und mehr Verantwortung auf Mitarbeiterebene ermöglichen es, schnell Entscheidungen zu treffen und agil auf Neues zu reagieren. Das können nicht nur Start-ups, sondern auch Großkonzerne wie die Otto Group.


TweetWorkAwesome2

 
 

2. Eine Frage der Haltung

In einer digitalen Welt brauchen wir eine neue Geisteshaltung und eine neue Kultur, um erfolgreich zu sein. Sich selbst über alle Firmen- und Hierarchiegrenzen zu öffnen, Lust auf Neues zu haben, in Kollegen eine Quelle der Inspiration zu sehen sowie abteilungs- und firmenübergreifend gemeinsam Lösungen zu erarbeiten – das ist die Basis, auf der die digitale Transformation in Unternehmen gelingen kann.

 
 

3. Kommunikation statt Kommando

Die neue Arbeitswelt braucht ein neues Verständnis von Führung. Ziel ist es, die Mitarbeiter nicht zu kontrollieren, sondern ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und sie zu befähigen. Mitarbeiter brauchen Unterstützung und Freiräume, um Innovationen zu erkennen, Chancen und Risiken abzuwägen und Entscheidungen eigenständig zu treffen. Nur so können neue Ideen schnell ausprobiert und umgesetzt werden. Auch Fehler bringen uns weiter.


TweetWorkAwesome

 
 

4. Den Kunden verstehen

Sich selbst zu verändern ist fundamental wichtig. Das Wichtigste jedoch ist: Im Zentrum allen unternehmerischen Handelns stehen die Kunden. Ihre Wünsche verändern sich rasend schnell. Wir müssen also gut zuhören und immer bereit sein, Neues zu lernen, Wünsche und Bedürfnisse früh zu erkennen und zu verstehen. Wenn uns das gelingt, sind wir auf dem richtigen Weg.

 
 

5. Mehr Raum für Ideen

Die neue innere Haltung zur Arbeit braucht einen passenden äußeren Rahmen. Arbeitszeiten und Arbeitsorte sollten möglichst flexibel sein und sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter orientieren. Büros sollten so gestaltet sein, dass sie die Kommunikation und Vernetzung über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg fördern und mehr Raum für kreatives und konzentriertes Arbeiten schaffen.


TweetWorkAwesome


Quelle: Otto Group Geschäftsbericht 2017/18

Teilen

Kulturwandel 4.0 

Ein Rundgang durch die Otto Group, die versucht, das Beste aus neuen Jobwelten und etablierten Arbeitsstrukturen zu vereinen.

Flexible Größe - Die Otto Group und der Kulturwandel 4.0

 

 

„Work Awesome" - Eine Konferenz über die Zukunft der Arbeit

Videoauszug mit Petra Scharner-Wolff, Konzern-Vorständin Finanzen, Controlling, Personal der Otto Group

Petra Scharner-Wolff auf der Work Awesome Konferenz

 

 

Wie die Anforderungen an die Arbeitswelt von morgen kontinuierlich Realität werden

Ein Beitrag von Irene Heshmati, Leitung Future Work bei OTTO, auf dem Otto Group Blog.

New Work: Mehr als bunte Büros

Teilen