Cotton made in Africa -
Baumwolle mit sozialem und ökologischem Mehrwert

Unternehmen und Verbraucher können durch gezielte Nachfrage den Absatz nachhaltiger Baumwolle aus Afrika fördern und gleichzeitig zur Armutsbekämpfung und zum Umweltschutz beitragen. Wie das funktioniert, und welchen Zusammenhang es mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gibt, darauf geht Prof. Dr. Michael Otto in einem Interview vom Juli 2016 ein.


Cotton made in Africa (CmiA) fördert als erste Initiative der 2005 von Prof. Dr. Michael Otto gegründeten Aid by Trade Foundation den Anbau nachhaltiger Baumwolle in Afrika. Ziel ist es, die sozialen, ökonomischen und ökologischen Lebensumstände von afrikanischen Baumwollkleinbauern nachhaltig zu verbessern. Statt Spenden setzt sie dabei auf die Aktivierung von Marktkräften und das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Mittlerweile arbeitet CmiA in neun Ländern Subsahara-Afrikas mit mehr als 1 Million Baumwollbauern zusammen. 

Mehr zu Cotton made in Africa finden Sie hier >

Das WASH-Projekt: Zugang zu sauberem Trinkwasser

In Mosambik fördert OTTO gemeinsam mit „Cotton made in Africa“, CARE und der Baumwollgesellschaft Plexus ein Projekt, mit dem die Versorgung der Menschen in den Dörfern mit sauberem Trinkwasser verbessert wird. Im Rahmen dieses WASH-Projektes konnten bereits mehr als 42.000 Menschen in 20 Dörfern erstmals Zugang zu frischem Trinkwasser bekommen.


 
Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und Gründer der Aid by Trade Foundation
Wir müssen mit Blick auf die gesamte Herstellungskette möglichst viele Fertigungsstufen in den afrikanischen Ländern lassen, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. So wird den Menschen die Chance auf eine positive Zukunft gegeben.
– Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und Gründer der Aid by Trade Foundation


Kampf gegen Kinderarbeit

Langfristige Lösungen gegen Kinderarbeit bietet vor allem ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das zu sozialem Fortschritt und zur Förderung von Bildung führt. Mit einer Verbesserung der Lebensbedingungen durch höhere Einkommen und durch Kooperationsprojekte unterstützt CmiA den Kampf gegen Kinderarbeit. 

Mehr dazu hier >

Frauenförderung

CmiA setzt sich für die Rechte und die Stellung von Frauen in den afrikanischen Gebieten ein. Denn sie sind es, die einen sehr großen Teil der Arbeit auf den Feldern leisten, den Haushalt führen und sich um die Familie kümmern. Deshalb sind starke Frauen der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. 

Weitere Informationen > 


Cotton made in Afrika - Kampf gegen Kinderarbeit

 
 

Hilfe zur Selbsthilfe durch Wissenstransfer

Schulungen ermöglichen den Kleinbauern, ihre Lebensbedingungen und die ihrer Familien aus eigener Kraft zu verbessern und Baumwolle gemäß der CmiA-Standards anzubauen. Mehr dazu >

 

Zwei transparente Systeme

Es gibt zwei Systeme, die eine lückenlose Rückverfolgung vom Anbau der Baumwolle über die Entkörnungsanlage bis zur Spinnerei garantieren. Im folgenden Video (in englischer Sprache) erfahren Sie mehr darüber.

 

Teilen


Umweltschonender Anbau von Baumwolle

   

Blog-Artikel auf ottogroupunterwegs

Afrika stärken und Perspektiven schaffen >

Cotton made in Afrika - Arbeiter Spinnerei

NEWS - Laura Chaplin ist Cotton made in Africa-Botschafterin

Die Designerin und Enkelin von Charlie Chaplin setzt sich für Baumwollbauern aus Afrika ein. Hier geht es zur Pressemitteilung >

Laura Chaplin

Foto-Quelle: Chrissinger.com

Teilen