#WirVsVirusHackathon: Otto Group Tech-Expert*innen unterstützen in Krisenzeiten
#WirVsVirusHackathon: Otto Group Tech-Expert*innen unterstützen in Krisenzeiten
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#WirVsVirusHackathon: Otto Group Tech-Expert*innen unterstützen in Krisenzeiten

25/03/2020

Knapp 43.000 Teilnehmer*innen haben am vergangenen Wochenende am #WirvsVirusHackathon teilgenommen und damit ehrenamtlich die Bundesregierung in der aktuellen Krisensituation unterstützt. Dabei waren auch einige unserer Kolleg*innen.

Ein Hackathon ist als digitaler Wettbewerb gedacht, bei dem kollaborativ an digitalen Lösungen gearbeitet wird. Nun zeigte ein ganz besonderer Hackathon am Wochenende vom 20. bis zum 22. März 2020 wie Solidarität und Zusammenhalt in Zeiten einer globalen Krise aussehen kann. Unter dem Motto #WirVsVirus startete die Bundesregierung einen Aufruf an alle Bürger*innen, sich mit kreativen Ideen zur Bewältigung der Corona-Krise einzubringen. Auch einige Unternehmen der Otto Group, wie Baur, Hermes, OGDS und OTTO sind dem Ruf gefolgt und haben mit rund 43.000 anderen am Hackathon teilgenommen. Ob Entwickler*ìnnen, Corporate Strategy-Spezialist*innen oder Kommunikationsexpert*innenAm Wochenende setzten sie sich remote zusammen, um in der Krise Zusammenhalt zu beweisen.  

Mit #WirVsVirus rief der Chef des Bundeskanzleramts und Schirmherr des Hackathons, Prof. Dr. Helge Braun, gemeinsam mit sieben Initiatoren dazu aufHerausforderungen, die sich unserem System aktuell stellen zu lösenEffiziente Organisation der gesundheitlichen Ressourcen und Rettungs-Pools für kleine und mittelständische Unternehmen waren dabei nur ein Teil der 800 Herausforderungen, die die Organisatoren aus den Einsendungen auswählten. Daraufhin nahmen sich knapp 43.000 Teilnehmer*innen, knapp 3000 Mentor*innen und fast 2000 Pat*innen in 48 Stunden den gelisteten Problemen an 

Online-Sprechstunden mit Psychologen*innen und Coaches 

Christin Martens und Jörg Klebe (collectAI) haben als Mentoren das Projekt Ayouto unterstützt. Die Vermittlungsplattform hilft Menschen in Akutsituationen durch Online-Sprechstunden mit Psycholog*innen und zertifizierten Coaches. Ebenfalls um die mentale Unterstützung und Hilfe bei der akuten Konfliktlösung geht es bei dem Projekt Konfliktlotse an dem sich Maren Rass beteiligt hat. Konfliktlotse bietet die Möglichkeit, in einem Konflikt Unterstützung zu holen, die perfekt zu dem angegeben Problem passt. „Die Coronakrise führt zu sozialer Distanz und gleichzeitig zu einem Zusammenrücken unter einem Dach“, sagt Maren. „Ich habe es als sehr inspirierend wahrgenommen, von all den Ideen und Umsetzungen mitzubekommen und insbesondere Teil eines bunt zusammengewürfelten Teams zu werden.“ 

Einkaufshilfe und Vermittlung 

Mit der App Helping Hands wollen Marcel Binzenhöfer, Lars Sommer, Anne Gundel, Katharina Meixner, Björn Erlwein, Udo Zink, Louis Halbritter, Nikolai Horvat (alle empiericomdigital affinen Senioren, so genannten Silver Surfern, einen Service bieten. Das Lebensmittel-Matching Projekt vermittelt Menschen in ihrer Umgebung, die für sie Einkäufe übernehmen können. Die App soll Nachbarn zusammenbringen, die die helfen wollen und solche, die diese Hilfe benötigen. Darum geht es auch in dem Projekt von Jan Loss, Entwickler bei OGDS. Mit KiezSupport entwickelte er eine App, die über eine interaktive Karte Problemlöser*innen und Helfer*innen für die Unterstützung lokaler Unternehmen zusammenbringt. „Es gibt schon viele Projekte, die eine ähnliche Funktionalität anbieten, aber leider nur lokal. Deswegen haben wir eine Oberfläche geschaffen, die jeden einzelnen Bezirk abbildet und zeigt, wo die Unterstützung gerade am meisten gebraucht wird. Wer unterstützen möchte, wird weitergeleitet auf die lokalen Projekte. Damit verknüpfen wir die Funktionalitäten, die es schon gibt, um ein flächendeckenderes Netz zu spannen“, sagt Jan Loss zu der Arbeit seines Teams. 

Ole Woldmann (Hermes Germany), und Falk Woldmann (OTTO) beteiligten sich mit einem Projekt, dass ihre Mitmenschen vor Betrüger*innen warnen soll, die die Corona Krise als neue Chance sehen. In einem Team von vier Leuten entwickelten sie die Webseite cybercorona.de, auf der die wichtigsten Hinweise aufgelistet und in einem Informationsvideo dargestellt sind. „Wir wollten nicht nur einen Prototyp schaffen, sondern ein fertiges Produkt bereitstellen, das von jedem ab sofort genutzt werden kann“, sagt Ole Woldmann. 

Mit CouchTree entwickelte Rico Pommerenke im Team ein Spiel, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes auf die Couch pflanzen soll. Das virtuelle Bepflanzen und Pflegen eines Gartens soll das Zuhausebleiben versüßen. „Innerhalb von 48 Stunden haben wir CouchTree entwickelt. Wenn man in der App einen Baum pflanzt, wächst dieser nur, wenn man zu Hause bleibt und den direkten Kontakt mit anderen Spielern meidet.“ Gamification war auch das Stichwort bei Unplague, einer App zu der Ralf Leister beigetragen hat. „Es war mein erster Hackathon und dann gleich der größte der Welt. Die virtuelle Ausrichtung war natürlich ein Muss, aber auch eine große Herausforderung.“ Bei Unplague ist das Ziel die sich ausbreitende Epidemie in die Länge zu ziehen, sodass die Gesundheitssysteme nicht überlastet werden.   

Die Ergebnisse des digitalen Wettbewerbsob sozial, wirtschaftlich oder medizinisch, sollen nun bis Ende der Woche ausgewertet werden. Gleichzeitig können sich Unternehmen die Open Source-Projekte zu eigen machendie entwickelten Konzepte umsetzen und finanzieren. Weitere Länder folgen nun dem Beispiel: In den kommenden Wochen wollen unter anderem die Schweiz, Brasilien und Belgien einen Hackathon organisieren. Unterstützung weitergedacht! #WirVsVirusHackathon  

Carlotta Schaffner, Otto Group Digital Solutions

 

 
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