Mitgliedschaft & Allianzen

Veränderung durch die Kraft der vielen. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir zahlreiche Initiativen angestoßen und engagieren uns im Dialog mit Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Um die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der globalen Lieferkette besser vorantreiben zu können, beteiligt die Otto Group sich an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Initiativen, ist Mitglied in diversen Organisationen und steht in regem Austausch mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Diese Dialogkultur hilft uns zudem dabei, anstehende Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Die Otto Group erhält wichtige Impulse und Anregungen für die eigene Nachhaltigkeitsleistung, gibt aber auch ihrerseits Anstöße und nimmt positiven Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung.

BSCI – Die Business Social Compliance Initiative (BSCI), zu der weltweit über 1.500 Unternehmen zählen, wurde im Jahr 2004 von der Otto Group mitgegründet. Ziel der BSCI ist die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Wertschöpfungskette. Dafür werden unabhängige Überprüfungen, sogenannte Audits, in den Produktionsbetrieben durchführt.

CPI2 – Die Carbon Performance Improvement Initiative (CPI2) wurde 2012 auf Initiative der Otto Group zusammen mit sieben weiteren deutschen Handelsunternehmen gegründet. Sie verfolgt das Ziel, auch in der weltweiten Lieferkette Energie zu sparen und damit das Klima zu schützen. Die Basis von CPI2 ist ein Onlineprogramm, mit dem Fabriken ihren Energieverbrauch in allen Unternehmensbereichen evaluieren und steuern können. Somit bietet CPI2 Fabriken die Möglichkeit, ihren Energieverbrauch deutlich zu senken und auf diese Weise erhebliche Kosten einzusparen – zum Nutzen der Umwelt.

Gebäude- und Brandschutzabkommen – Die Otto Group ist Unterzeichner des Gebäude- und Brandschutzabkommens für Textilfabriken in Bangladesch (Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh), das gemeinsam mit den weltweiten Gewerkschaftsdachverbänden IndustriALL und UNI, der Clean Clothes Campaign (CCC), dem Workers Rights Consortium (WRC) und nationalen Gewerkschaften entwickelt wurde. Als Mitglied des sogenannten Implementation Teams war die Otto Group an der konkreten Ausgestaltung des Abkommens maßgeblich beteiligt. Das Sicherheitsabkommen enthält verbindliche, durchsetzbare und transparente Regelungen zu unabhängigen Inspektionen mit öffentlich zugänglichen Berichten und verpflichtenden Instandsetzungsmaßnahmen. Es sieht eine entsprechende Kostenbeteiligung der internationalen Auftraggeber vor.

Textilbündnis – Seit Juni 2015 ist die Otto Group Mitglied in dem von der deutschen Bundesregierung initiierten Bündnis für nachhaltige Textilien. Das Textilbündnis besteht aus Vertretern von Industrie, Handel, Nicht-Regierungsorganisationen und Politik. Ziel ist es, die sozialen und ökologischen Standards entlang der globalen textilen Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern. Die Otto Group hat das Bündnis von Anfang an unterstützt und aktiv vorangetrieben, sodass der Beitritt möglichst vieler Unternehmen möglich war. Im Juli 2015 wurde die Otto Group in den Steuerungskreis des Bündnisses für nachhaltige Textilien gewählt, wo sie zunächst die Interessen der Wirtschaft vertritt.

Member in the Partnership for Sustainable Textiles


Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group
Wir haben die Idee eines Textilbündnisses von Beginn an unterstützt und befürworten den Beitritt, da nur durch das koordinierte Handeln von Industrie, Handel, Nicht-Regierungsorganisationen und Politik substanzielle Verbesserungen in der textilen Lieferkette möglich sind.
– Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group

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Dokumente

Nachhaltigkeitsberichte, Studien und Verhaltenskodizes

Textilbündnis ist ein Meilenstein

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