Welchen Nutzen bringt Diversity für den digitalen Wandel in Unternehmen?

08.02.2016 | Hamburg

Das war die zentrale Frage der zweiten Diversity Conference der Otto Group am 4. Februar 2016. An der eintägigen Veranstaltung unter dem Titel „Get connected – Using business potential“ nahmen 140 Mitarbeiter aus mehr als 30 verschiedenen Unternehmen der Otto Group teil.

Vielfalt fördert Innovationen. In einer zunehmend digitalen Welt ist sie deshalb der Schlüssel zur Entdeckung von Business Potenzialen. Dieses Thema beschäftigte auch die Teilnehmer der zweiten Diversity Conference der Otto Group, die am Donnerstag in Hamburg stattfand.

Die zunehmende Digitalisierung und die Vernetzung der Menschen stellt Unternehmen heute vor die Herausforderung, immer schneller auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzergruppen einzugehen, eine größere Vielfalt an Produkten anzubieten und mit individuelleren Services auf die vorhandenen Wünsche zu reagieren. „Um diese Komplexität des digitalen Wandels zu verstehen und innovativ nutzen zu können, brauchen wir auch die entsprechenden individuellen Perspektiven und Fähigkeiten von allen unseren Mitarbeitern: Jung und Alt, Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Nationalität, Mitarbeitern mit und ohne Einschränkungen, aber zum Beispiel auch mit verschiedenen Erfahrungshintergründe und aus unterschiedlichen Fachrichtungen“, erläuterte Sandra Widmaier, Direktorin des Bereichs Konzern Personal der Otto Group und Initiatorin der Konferenz. Ziel des Diversity Managements in Unternehmen müsse es vor diesem Hintergrund sein, die Vorteile einer vielfältigen Belegschaft gezielt zu fördern und für das Geschäft zu nutzen.

Auch auf die Art und Weise, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter führen, hat der digitale Wandel Auswirkungen. Heute agieren Führungskräfte weniger als Vorgesetzte. Sie bewegen sich auf Augenhöhe, sorgen für Transparenz, befähigen ihre Teams und geben in einem komplexen, wenig planbaren Umfeld Rahmenbedingungen und Richtung zur Aufgabenerfüllung vor. Sie bringen ihre Expertise und Erfahrungen beratend ein und ermöglichen so die Höchstleistungen ihrer Mitarbeiter.
„Wir müssen lernen, die jeweiligen Stärken unserer Mitarbeiter zu erkennen und entsprechend einzusetzen“, erklärt Sandra Widmaier die Aufgabe des Diversity Managements. „Unser Ziel ist es, den Erfahrungsschatz und die individuellen Talente einer vielfältigen Belegschaft als im Unternehmen vorhandene Ressource zu begreifen und die Vernetzung dieser unterschiedlichen Fähigkeiten zu fördern.“

Zu den Referenten der Konferenz gehörten die ehemalige CEO von Microsoft Schweiz Petra Jenner, Nils Müller, Gründer und Geschäftsführer der TRENDONE, Europas Marktführer in der Analyse von Micro-Trends und Schlüsseltechnologien in schnelllebigen Branchen, Prof. Dr. Heike Bruch, Leiterin des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen sowie Hermann Scherer, Business Experte, einer der profiliertesten Querdenker und Ideengeber Deutschlands.

Zudem beschrieben die beiden Vorständinnen der Otto Group, Neela Montgomery und Petra Scharner-Wolf sowie der Vorstandsvorsitzende Hans-Otto Schrader den digitalen Wandel in der Otto Group.

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Medienkontakt

Isabella Grindel, +49 40 6461 5283, isabella.grindel@ottogroup.com

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