SportScheck rückt näher an seine Kunden

24.01.2016 | München

Der größte Sportfachhändler Deutschlands startet mit neuer Strategie ins Jahr. Markus Rech, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung, stellt bei SportScheck den (digitalen) Konsumenten in den Mittelpunkt aller Prozesse. „Fokussieren, profilieren und verbinden“ lautet die Maxime. SportScheck soll „für aktive, sportliche Menschen Einkaufsstätte und Treffpunkt für das Erlebnis Sport werden“.

Nach 100 Tagen an der Spitze zieht CEO Markus Rech Bilanz: „Die letzten 18 Monate waren bei SportScheck geprägt von SAP-Einführung und Logistik-Umstellung – für diese Kraftanstrengung möchte ich mich bei unseren 1.600 Mitarbeitern bedanken. Ebenso geht mein Dank an die Gesellschafter - die Otto Group - für deren Unterstützung und natürlich an unsere Kunden für ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase.“

Die aktuelle Situation sei deutlich besser als noch vor Monaten. Der Großteil der Klärfälle bei den kundenbezogenen Prozessen sei abgearbeitet, so Rech. „Wir haben unsere Kernprozesse wieder im Griff, das merken wir auch am Geschäftsverlauf.“ Die aufgelaufene Umsatzentwicklung seit Geschäftsjahresanfang (1.3.) liege aktuell 13 % über dem vergleichbaren Vorjahresumsatz.

Neuer Chief Digital Officer verbindet Kundenkontaktpunkte emotional
„Wir haben in den letzten zwei Jahren riesige Anstrengungen unternommen und hohe zweistellige Millionenbeträge in IT und Logistik investiert, um für den Kunden von heute, die Rolle zu spielen, die wir spielen möchten“, erklärt CEO Rech. „Durch die Umstellung erhöhen wir den Servicelevel für unsere Kunden deutlich. Die taggleiche Belieferung aus unseren Filialen oder die Verfügbarkeitsanzeigen unserer Sortimente in Echtzeit im Onlineshop sind zwei Beispiele die echte Kunden-Mehrwerte generieren.“

„Wir sind nach Umsatz Marktführer“, so Rech, „dennoch bemesse ich unseren Markterfolg künftig nicht nach Größe, sondern aus der Kundenperspektive - seine Bedürfnisse müssen wir besser erfüllen.“ SportScheck hält weiterhin am Geschäftsmodell eines hochwertigen Sportfachhandels fest. In der neuen Ausrichtung wird der Kunde aber noch stärker in den Fokus gerückt und alle Kundenkontaktpunkte verbunden, die ihn um seine Sportart herum berühren. „Beratung, Kundenclub, Filialen, Onlineshop, Mobile, Dienste, Sortimente, Soziale Netzwerke, Veranstaltungen“, zählt Jan Kegelberg als Beispiele auf.

Der neue Chief Digital Officer will „bei SportScheck aktive, sportliche Menschen miteinander verbinden eine lebendige Sportgemeinschaft formen“. Dazu nutzt die Otto Group-Tochter auch Plattformen wie Stores, Events oder Testivals, um ihren Kunden emotional die Marke näher zu bringen. SportScheck nimmt im neuen Strategieprogramm andere Sortimente in den Fokus. Statt z.B. Actions Sports (Skateboard, Surfen) erhalten die Sortimente Fußball, Laufen, Fitness/Training als auch Outdoor (Wandern, Klettern) ein stärkeres und tieferes Profil. „Wir werden wieder ins Sortiment investieren, dazu werden wir zunächst die Kundenanforderungen neu definieren“, so Rech, „Ändert der Kunde seine Bedürfnisse, werden wir uns auch verändern – das macht uns zum Fachhändler. Und wir wollen wieder ein guter Gastgeber sein.“

Den bundesweit 20 Filialen wird künftig eine strategisch entscheidende Rolle innerhalb des Portfolios zugewiesen, in der die Marke SportScheck emotional aufgeladen wird. Der Onlineshop soll sich mit neuen Sortimenten im Wettbewerb mit den Onlinespezialisten messen können und für überdurchschnittliches Wachstum sorgen. Zudem werden die E-Commerce-Märkte Österreich und Schweiz „landesspezifischer auf Wachstum ausgerichtet“. Die Pilotphase des Marktplatzes auf www.sportscheck.com ist gestartet, die ersten Handelspartner sind im Onlineshop integriert. „Im Plattformgeschäft werden wir uns gezielt mit Spezialisten aufstellen, das erweitert das Produktangebot für unsere Kunden immens“, kündigt Rech an.

Der Multichannel-Mix ist das Differenzierungsmerkmal


SportScheck habe laut Rech alle Bausteine, die ein moderner „Multichannel-Sportfachhändler“ benötigt, der seine Kunden zu jederzeit und auf allen Verkaufskanälen bedienen möchte: Bundesweit 20 Filialen in Top-Innenstadtlagen, E-Commerce, M-Commerce, Same-Day-Delivery, Beacons, Click & Collect. Multichannel-Prozesse, die die Kanäle smart verbinden und Reichweite für die Marke generieren. Pro Jahr besuchen über 13 Mio. Menschen die Filialen, der Onlineshop zählt 37 Mio. Visits, rund 1 Mio. aktive Kunden sind im Club.

„Was uns von Vertikalen, stationären Händlern und von Multichannel-Anbietern unterscheidet“, erklärt Rech, „ist das hohe Maß an Kundenintegration durch unsere Veranstaltungen“. Skireisen und die größte Skischule der Welt gehören zur Historie von SportScheck. Heute laufen fast 100.000 Teilnehmer bei der größten Laufserie Deutschlands in Orange. Auch mit Winter-, Outdoor- und Wander-Events sei man sehr gut aufgestellt. „In Verbindung mit modernem Customer-Relationship-Management und schneller Logistik ist das ein Multichannel-Mix, der im Markt seinesgleichen sucht“, erklärt Rech. „Ich bin überzeugt, dass wir wieder viele Kundenherzen zurückgewinnen. Unsere Mission ist Menschen zusammen zu bringen, die einen aktiven, sportlichen Lebensstil führen möchten. SportScheck soll ein authentischer Treffpunkt für das Erlebnis Sport werden.“

Pressematerial

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Medienkontakt

Mathias Krenski
Tel.: +49 (0)89 6654 1851
E-Mail: mathias.krenski@sportscheck.com

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