Otto Group schließt sich Erklärung zur Diskussion um Kohlekonsens an

29.09.2016 | Berlin/Hamburg

Die Otto Group schließt sich der durch die Stiftung 2° initiierten Erklärung zur Diskussion um einen Kohlekonsens an und setzt damit ein starkes Signal für einen ambitionierten, verlässlichen und planbaren Kohlekonsens zur Erreichung der Klimaziele des Paris-Abkommens.

Ein ambitionierter Klimaschutz als die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts kann mittel- bis langfristig nur ohne Stromerzeugung aus Kohle gelingen – daher muss der Weg dorthin unter Einbezug aller Beteiligten so bald wie möglich beschritten werden. Das erklärt die weltweit agierende Handels- und Dienstleistungsgruppe gemeinsam mit weiteren führenden deutschen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen auf Initiative der Stiftung 2° und fordert die Politik dazu auf, einen gestaltenden Dialog zu einem Kohlekonsens mit allen betroffenen Akteuren einzuleiten.

„Wir sehen es als Aufgabe der Politik, den Zeitplan eines Kohleausstiegs in Einklang mit den deutschen Klimazielen zu bringen und sich dabei mit 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 am oberen Rand des Zielkorridors zu orientieren“, erläutert Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und Präsidiumsvorsitzender der Stiftung 2°. „Ein Kohlekonsens muss so ambitioniert ausgestaltet werden, dass er sich an Paris messen lassen kann – also auch Anstrengungen für eine Begrenzung auf deutlich unter 2 Grad erkennbar sind“, so Dr. Otto weiter.

Die Otto Group bekennt sich gemeinsam mit allen Mitzeichnern in der Erklärung dazu, Verantwortung zu übernehmen und durch unternehmerisches Handeln sowie Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag dazu zu leisten, die Pariser Klimaziele zu erreichen.

Für die Unternehmen ist dabei die Planungssicherheit und Verlässlichkeit rund um einen Kohleausstieg nicht nur für die Energiewirtschaft von Bedeutung, sondern Grundlage für die Investitions- und Innovationsfähigkeit und damit Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft als Ganzes. Ein Kohlekonsens müsse sich daher nicht nur an den Klimazielen messen lassen, sondern neben Sozialverträglichkeit auch Versorgungssicherheit sowie betriebs- und volkswirtschaftliche Machbarkeit berücksichtigen.

Die Unternehmen fordern in der Erklärung darüber hinaus, den Strukturwandel in den vom Kohleausstieg betroffenen strukturschwachen Regionen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzugehen und den europäischen Emissionshandel so weiterzuentwickeln, dass er klare marktwirtschaftliche Anreize für klimafreundliche Investitionen setzt.

Zeichner der Unternehmenserklärung zur Diskussion um einen Kohlekonsens:

AIDA Cruises | DAIKIN Airconditioning Germany GmbH | Deutsche Bahn AG | Deutsche ROCKWOOL | Deutsche Telekom AG | Gegenbauer Holding SE & Co. KG | IKEA Deutschland GmbH & Co. KG | Otto Group | OTTO FUCHS KG | PUMA SE | Schüco International KG | Stadtwerke München GmbH | Trianel GmbH

Unterstützt und initiiert wurde die Erklärung von der Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz. Die Stiftung 2° ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern.


Pressemitteilung als PDF

Erklärung der Unternehmen zur Diskussion um einen Kohlekonsens


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Medienkontakt

Otto Group: Nicole Sieverding, +49 40 6461 3179, Nicole.Sieverding@ottogroup.com

Stiftung 2°: Laura Törkel, +49 30 2045 3734, Laura.Toerkel@2grad.org 

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