Otto Group ist im Katastrophenfall Partner der Stadt Hamburg

27.05.2013 | Hamburg

Im Falle einer Katastrophe steht die Otto Group der Stadt Hamburg zur Seite. Über zwei unterschiedlich große Hilfspakete stellt der Hamburger Konzern unbürokratisch den in plötzliche Not geratenen Hanseaten Bekleidung für die ersten Tage nach einer Katastrophe zur Verfügung. Ein entsprechendes Ablauf-Szenario wurde zwischen der Hamburger Innenbehörde und der Otto Group verabschiedet.

Vor Naturkatastrophen, radioaktive Verseuchungen oder Brand-Infernos kann sich keine Stadt der Welt vollständig schützen. Umso wichtiger ist es für sie, für etwaige Katastrophenfälle gerüstet zu sein. Die Otto Group unterstützt ab sofort die Stadt Hamburg und ihre Bürger, wenn ein solches Unglück eintreffen sollte. Der weltweit agierende Handelskonzern hält zwei unterschiedlich große Bekleidungs-Hilfspakete rund um die Uhr zum Abruf bereit, um sie im Bedarfsfall an Hilfsorganisationen zu geben.

„Als großes Hamburger Unternehmen ist es für die Otto Group ein besonderes Anliegen, im Falle einer Katastrophe unserer Stadt und ihren Bürgern zur Seite zu stehen. Dafür halten wir ab sofort jeweils ständig ein Hilfspaket mit 10.000 und eines mit 50.000 Kleidungsstücken für Frauen, Männer und Kinder bereit“, erläutert Dr, Winfried Zimmermann, Otto Group Vorstand Personal, Controlling, Transformation & IT, der für das Projekt verantwortlich zeichnet.

„Wir freuen uns sehr, dass die Otto Group unsere Stadt im Falle einer solchen Katastrophe sowohl materiell als auch mit ihrem logistischen Know-how unterstützt“, so Hamburgs Innensenator Michael Neumann. „Allerdings hoffen wir, dass wir auf diese Hilfspakete nie zugreifen müssen, sprich, dass Hamburg von einer Katastrophe verschont bleibt.“ 

Beide Hilfspakete beinhalten Schuhe, Socken, Hosen, Unterwäsche, Hemden, Blusen, Shirts, Pullover und Jacken in den gängigsten Größen. Die Kleidungsstücke stammen aus aktuellen Warenüberhängen des Konzerns und werden ständig im Lager des Norderstedter Speditionsunternehmens Meyer & Meyer vorrätig gehalten. Im Katastrophenfall können die Hilfspakete dann innerhalb weniger Stunden zusammengestellt und an Hamburger Hilfsorganisationen wie das THW und das Deutsche Rote Kreuz für die Verteilung an die Bürger übergeben werden.

Dafür ist ab sofort eine 24-stündige Rufbereitschaft an sieben Tagen in der Woche installiert. Die Kosten dafür sowie für die Systementwicklung und regelmäßige Probealarme trägt die Otto Group. Zudem stellt das Unternehmen das Hilfspaket mit den 10.000 Kleidungsstücken der Stadt kostenlos als Spende zur Verfügung.

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