Otto Group fordert ein internationales Textilbündnis

02.06.2015 | Hamburg

Der Vorstand der Otto Group hat entschieden, dem von der Bundesregierung initiierten Textilbündnis beizutreten. Damit wird Deutschlands größter Textileinzelhändler seine bisher aktiv mitgestaltende Rolle bei den Verhandlungen zum Bündnisbeitritt in eine formelle Mitgliedschaft umwandeln. Zugleich fordert die Otto Group im Vorfeld des G7-Gipfels in Deutschland ein Textilbündnis auf internationaler Ebene.

„Das Ziel ist es, dieses Bündnis möglichst schnell auf eine internationale Ebene zu bringen“, erklärt Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group. „Es finden unterschiedliche Initiativen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene statt, die es zukünftig zu koordinieren gilt, um den weltweiten Herausforderungen in der Textilindustrie noch wirkungsvoller begegnen zu können. Der G7-Gipfel in Deutschland ist aus unserer Sicht der geeignete Raum, um Maßnahmen auf den Weg zu bringen.“

Dennoch wird das deutsche Bündnis bei der Otto Group als notwendiger erster Schritt gesehen. „Wir haben die Idee eines Textilbündnisses von Beginn an unterstützt und befürworten den Beitritt, da nur durch das koordinierte Handeln von Industrie, Handel, Nicht-Regierungsorganisationen und Politik substanzielle Verbesserungen in der textilen Lieferkette möglich sind“, betont Schrader weiter. Ziel des Bündnisses für nachhaltige Textilien mit seinem ambitionierten Aktionsplan ist die kontinuierliche Verbesserung der sozialen und ökologischen Standards entlang der globalen, textilen Wertschöpfungskette.

Bereits seit Jahrzehnten übernimmt die Otto Group erfolgreich im eigenen Unternehmen und durch diverse branchenweite Initiativen Verantwortung gegenüber Mensch und Natur. Nachhaltiges Wirtschaften ist seit fast 30 Jahren ein Grundprinzip der Otto Group und strategisch in der Unternehmensführung verankert. Bereits in den 1980er Jahren wurde der Umweltschutz von Dr. Michael Otto als Unternehmensziel ausgegeben, und in den 1990er Jahren die Grundlagen dafür geschaffen, dass es weltweite Richtlinien für den sozialen Umgang in Zulieferbetrieben gibt. Deshalb sind der Beitritt zum Textilbündnis sowie die Forderung nach einer globalen Ausweitung der Allianz konsequente weitere Schritte. 

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