Geschäftsbericht 2014: Hanseatic Bank blickt auf starkes Jahr zurück

28.05.2015 | Hamburg

Mit dem Geschäftsbericht 2014 legt die Hanseatic Bank ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Erneut konnte die bundesweit tätige Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg ein ausgezeichnetes Geschäftsergebnis erzielen.

Beeinträchtigt wurden die Zahlen allerdings durch einmalige Sonderaufwendungen: Aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) wurden die Kreditinstitute zur Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren verpflichtet. Trotz dieser erheblichen Belastung betrug der Bilanzgewinn 17 Mio. Euro und lag damit lediglich 4 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis.

„Durch die positiven Entwicklungen in all unseren Geschäftsbereichen konnten wir dieses starke Ergebnis erreichen und damit unsere Position auf dem deutschen Finanzmarkt weiter festigen“, betont Michel Billon, Geschäftsführer der Hanseatic Bank und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Marketing und IT. Als Umsatzmotor im Kreditgeschäft erwies sich 2014 erneut das Produkt EigentümerDarlehen, dessen Neugeschäftsvolumen sich um 46,4 Prozent auf 204 Mio. Euro erhöhte. Auch im Bereich der Kreditkartenumsätze konnte durch die Herauslage von über 100.000 neuen Visa-Kreditkarten ein Plus von 19 Prozent (194 Mio. Euro) erzielt werden. Ebenfalls erfreulich entwickelte sich das Factoring-Neugeschäft, bei dem aufgrund des Wachstums im Onlinehandel mit 1.227 Mio. Euro ein leichter Anstieg von 1,8 Prozent zu verzeichnen war. Damit erhöhte sich das Neukreditgeschäft insgesamt um 5
Prozent auf 1.572 Mio. Euro.

Der Einlagenbestand wuchs im Niedrigzinsumfeld deutlich um 7,2 Prozent auf 1.666 Mio. Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte die Hanseatic Bank erfolgreich prozessoptimierende Maßnahmen um, die ihre Wirkung am eindrucksvollsten bei der Cost-Income-Ratio zeigten: Diese blieb mit 42,2 Prozent (-1,9 Prozentpunkte zu 2013) auf einem guten Niveau – was angesichts der oben beschriebenen Sonderbelastungen als außergewöhnlich positiv zu bewerten ist.

Erfolgsfaktor Mensch
Eine Voraussetzung für das positive Jahresergebnis und damit das wichtigste Kapital waren auch im Jahr 2014 die Mitarbeiter der Hanseatic Bank. Nach Einschätzung der Geschäftsführung wird die Bedeutung dieses Erfolgsfaktors in Zukunft noch weiter steigen: „Mitarbeiter tragen mit ihrem Wissen, ihrem Engagement und ihrer Kreativität entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens bei“, sagt Detlef Zell, der als Geschäftsführer der Hanseatic Bank die Bereiche Personal, Finanzen, Risikomanagement und Compliance verantwortet. „Kluge Köpfe einzustellen, reicht heute nicht mehr aus. Die Herausforderung besteht darin, Fachkräfte zu halten und ihre Kompetenz und Erfahrung an das Unternehmen zu binden.“ Ein zentrales Thema des Geschäftsjahres 2015 ist dementsprechend die Steigerung der Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. „Unser Anliegen bei der Hanseatic Bank ist es, den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenzubringen, ihre Stärken zu fördern und ihnen Verantwortung zu übertragen“, erläutert Zell. „Nur so können wir gemeinsam engagiert und effizient arbeiten, um für unsere Kunden und Partner Bestleistungen zu erbringen.“

Neue Ziele im Blick
Bestleistungen hat sich die Hanseatic Bank für dieses Jahr in mehreren Bereichen vorgenommen. „2015 steht für uns insbesondere der digitale Wandel im Fokus“, so Billon zu den Schwerpunkten des laufenden Geschäftsjahres. „In diesem Bereich wollen wir den Anforderungen von Kunden und Partnern noch weiter gerecht werden.“ Als Unternehmen, das menschen- und leistungsorientiert geführt wird, gilt es auch, eine hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Und natürlich will das Unternehmen auch weiter wachsen: Dafür sollen die Vertriebskanäle gebündelt und vernetzt, die neue hauseigene GoldCard erfolgreich am Markt etabliert und das eigene Kreditgeschäft weiterentwickelt werden.

Der Hanseatic Bank Geschäftsbericht 2014 steht Ihnen als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung. 

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