Zerstören männliche Seilschaften weibliche Karrieren?

15.08.2013 | Hamburg

Mehr Frauen ins Top-Management: Auf ihrer ersten Diversity-Konferenz diskutieren am 29. August 2013 mehr als 100 „Führungsfrauen“ der Otto Group, wie dies am besten im Konzern gelingen kann. Zentrales Thema der eintägigen Veranstaltung mit interaktiven Workshops und Vorträgen ist die provokante Frage, ob weibliche Karrieren nach wie vor durch männliche Seilschaften im Keim erstickt werden. Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, und Konzern-Personalvorstand Dr. Winfried Zimmermann nehmen ebenfalls an der Konferenz teil.

Mehr als 65 Prozent der Belegschaft der Otto Group sind weiblich, doch nur knapp 19 Prozent von ihnen sind auf Direktorenebene zu finden. Deshalb ist die Frauenförderung ein wesentlicher Schwerpunkt des Anfang 2011 eingeführten, konzernweiten Diversity Managements der Otto Group. Das Ziel: mehr Frauen für Positionen im Top-Management des weltweit agierenden Konzerns zu befähigen und zu begeistern. „Der Weg dorthin kann nur über einen Kulturwandel und nicht über irgendwelche Quoten führen“, ist sich Sandra Widmaier, Direktorin Konzern Personal der Otto Group, sicher. Ihr Credo lautet deshalb: „Frauenförderung statt Frauenquote!“

Aufgrund ihrer eigenen Position weiß Widmaier aus Erfahrung, welche Hindernisse und Vorurteile weibliche Talente auf ihren individuellen Karrierewegen überwinden müssen. Deshalb beschäftigt sich die erste Diversity-Konferenz der Otto Group am 29. August 2013 auch mit der provokanten Fragestellung „Zerstören männliche Seilschaften weibliche Karrieren?“. Dazu eingeladen hat die Konzern-Initiative „Power of Diversity“, ein Zusammenschluss von 14 weiblichen Führungskräften der Top-Managementebene der Otto Group, die sich der Förderung von Frauen in der Gruppe verschrieben hat.

„Eine gezielte Frauenförderung ermöglicht es uns, ein Bewusstsein für die Gleichverteilung der Geschlechter im Management zu schaffen“, beschreibt Widmaier den Auftrag der Initiative. Denn hier habe der Konzern, dessen Vorstand bisher rein männlich besetzt ist, noch deutlichen Nachholbedarf. „Hochqualifizierte Frauen sind in unserer Gruppe aber genug vorhanden, wir müssen nur die Durchlässigkeit erhöhen“, fordert Widmaier deshalb.

Zur Diversity-Konferenz, die unter dem Motto „Go Mad/ Go and Make a Difference!“ steht, werden rund 100 weibliche Führungskräfte der 1. und 2. Berichtsebene aus allen deutschen Konzernunternehmen der Otto Group erwartet. „Mit diesem Motto möchten wir verdeutlichen, dass Frauen nicht besser oder schlechter führen als Männer, sondern einfach anders! Wir müssen uns also von unseren tradierten Denkmustern lösen“, erläutert Widmaier, Initiatorin des Events. Rund ein Dutzend männlicher Führungskräfte der Otto Group sind deshalb ebenfalls dazu eingeladen, „um einmal das übliche Verhältnis von Frauen und Männern auf solchen Veranstaltungen umzudrehen“, so Widmaier weiter.

Als Referenten sind zur Konferenz die bekannte Vortrags-Rednerin und Management-Trainerin Sabine Asgodom, Deutschlands profiliertester Management-Berater und Führungsexperte Reinhard Sprenger und Führungskräftecoach sowie Familientherapeutin Swantje Benussi geladen (nähere Informationen zu den Referenten und ihren Vorträgen im Anhang). Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, und Konzern-Personalvorstand Dr. Winfried Zimmermann stehen klar hinter den Zielen der Initiative. Sie nehmen deshalb an der Konferenz und zusammen mit den Referenten an der Podiumsdiskussion teil.

Zum festlichen Ausklang der Konferenz bittet am Abend Janina Otto, Tochter des Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group, Dr. Michael Otto, und prominente Unterstützerin der Frauenförderung im Konzern, alle geladenen Gäste zu einem Gala-Dinner. Dort überreicht sie den Otto Group Diversity Award, der erstmals vergeben wird. Geehrt wird damit eine Person oder ein Engagement, das sich um gezielte Frauenförderung und
-ermutigung innerhalb der Otto Group verdient gemacht hat. 

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